Aha: Die Sache mit dem Muskelkater
Erschienen am 26.6.10 13:28 Uhr in der Kategorie Sonstiges.
Jeder kennt dieses unangenehme Gefühl eines ausgeprägten Muskelkaters. Aber was ist dafür verantwortlich?
Es gibt zwei grundlegende Dinge, die nicht ganz so süß sind, wie ein schnuckeliger, kuscheliger Kater. Das ist der Kater am Abend nach dem Komasaufen (Anmerkung der Redaktion: wir hoffen natürlich, dass ihr solche Dinge selbst nicht erlebt) und der berühmtberüchtigte Muskelkater. Letzteren hatte sicher schonmal jeder und jeder weiß auch, wie unangenehm so ein Teil sein kann. Nach einer intensiveren Belastung von Muskeln ist er aber meistens kaum zu vermeiden. Aber was steckt eigentlich hinter diesem Phänomen?
Viele Jahre lang ging man davon aus, dass Muskelübersäuerung, welche bei luftverbrauchender Energieversorgung der Muskeln entstehen kann, dafür verantwortlich ist. Tatsächlich handelt es sich aber um mikroskopisch kleine Verletzungen im Muskel. Muskelfasern bestehen zu einem großen Teil aus ineinandergehakten Myosin- und Aktion-Proteinen. Diese können den Winkel unter Energieverbrauch ändern, in dem sie ineinander verhakt sind, wodurch sich in der Summe der Muskel zusammenzieht, also kontrahiert. Diese Verbindungen können nun durch übermäßige Beanspruchung reißen, was dazu führt, das eben wehtut.
Dehnung vor dem Sport hilft übrigens auch nicht viel gegen den Muskelkater, diese kleinen Verletzungen werden trotzdem entstehen. Einzig vorteilhaft ist, dass beim Nachwachsen dieser Verbindungen mehr davon nachwachsen, als es am Anfang waren.
Quelle: Ranga Yogeshwar, "Sonst noch Fragen?". Erschienen im KiWi Verlag, ISBN 978-3-462-04108-8
Es gibt zwei grundlegende Dinge, die nicht ganz so süß sind, wie ein schnuckeliger, kuscheliger Kater. Das ist der Kater am Abend nach dem Komasaufen (Anmerkung der Redaktion: wir hoffen natürlich, dass ihr solche Dinge selbst nicht erlebt) und der berühmtberüchtigte Muskelkater. Letzteren hatte sicher schonmal jeder und jeder weiß auch, wie unangenehm so ein Teil sein kann. Nach einer intensiveren Belastung von Muskeln ist er aber meistens kaum zu vermeiden. Aber was steckt eigentlich hinter diesem Phänomen?
Viele Jahre lang ging man davon aus, dass Muskelübersäuerung, welche bei luftverbrauchender Energieversorgung der Muskeln entstehen kann, dafür verantwortlich ist. Tatsächlich handelt es sich aber um mikroskopisch kleine Verletzungen im Muskel. Muskelfasern bestehen zu einem großen Teil aus ineinandergehakten Myosin- und Aktion-Proteinen. Diese können den Winkel unter Energieverbrauch ändern, in dem sie ineinander verhakt sind, wodurch sich in der Summe der Muskel zusammenzieht, also kontrahiert. Diese Verbindungen können nun durch übermäßige Beanspruchung reißen, was dazu führt, das eben wehtut.
Dehnung vor dem Sport hilft übrigens auch nicht viel gegen den Muskelkater, diese kleinen Verletzungen werden trotzdem entstehen. Einzig vorteilhaft ist, dass beim Nachwachsen dieser Verbindungen mehr davon nachwachsen, als es am Anfang waren.
Quelle: Ranga Yogeshwar, "Sonst noch Fragen?". Erschienen im KiWi Verlag, ISBN 978-3-462-04108-8
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