27.7.10 19:23 Uhr von Clwens

100 Wörter: Abscheu vor Sklavenhaltern - Kolumnen - Artikelarchiv

Wenn wir Geschichten von ausbeutenden Sklavenhändlern hören, wird den meisten schlecht. Mit Abscheu sehen wir die Menschen an, die anderen Menschen ein so unwürdiges Leben antun und distanzieren uns von diesen Unmenschen.
Sklaventreiber kommen jedoch immer aus der Mitte der Gesellschaft, es tauchen nicht einfach böse Menschen aus dem Boden auf, wenn Sklaverei erlaubt ist. Eine Gesellschaft, die Sklaverei ermöglicht bringt auch jene Menschen hervor, die diese Ausbeuten. Jeder Mensch muss sich an die eigene Nase fassen, um zu überlegen, ob er nicht auch in der Lage wäre, so ein Verbrechen zu begehen, wenn er denn die Erlaubnis dazu hätte.
Tags100 Wörter, Clemens Geier, Clwens, 36.500, Sklaven, Doppelmoral, Abscheu, Sklavenhalter,