Medienkompetenzführerschein für Schüler in NRW
Erschienen am 6.8.10 15:05 Uhr in der Kategorie Nachrichten.
Schüler in Nordrhein-Westfalen sollen einen verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Medien wie Facebook lernen. Dafür will Rot-Grün den Medienkompetenzführerschein einführen.
Gegenüber der „WAZ“ äußert sich Medienministerin Angelica Schwall-Düren (SPD), dass „auch die Schule ihren Teil dazu beitragen sollte, Mädchen und Jungen einen rationalen Umgang mit den digitalen Möglichkeiten nahezubringen“. Dies solle nicht nur Aufgabe der Eltern sein. Die Datenschutzmaßnahmen von beliebten Netzwerken wie Facebook seien nicht befriedigend und freigegebene Daten seien oftmals Angriffsfläche für Mobber und würden oftmals unnötige Schwierigkeiten gegenüber späteren Arbeitgebern erzeugen. Viele Arbeitgeber recherchieren vor Vorstellungsgesprächen im Internet. Und dabei sind oftmals peinliche Urlaubsfotos oder Videos von der letzten Party überhaupt nicht gern gesehen.
Aber auch der Umgang mit Nachrichten solle besser gelehrt werden. „Viele Menschen glauben Nachrichten im Fernsehen oder im Internet kritiklos. Und in Gesprächen stellt man dann fest, dass sie die Sache gar nicht richtig verstanden haben“, so Schwall-Düren. Europa zählt fast genauso viele Facebook-Nutzer, wie Amerika. Mit etwa 9 Million Facebook-Nutzern liegt Deutschland weltweit auf Platz 12 der meisten Facebook-Nutzer in einem Land. Das bedeutet, dass ca. jeder zehnte Deutsche einen Account bei Facebook hat, meistens unter Angabe des realen Namens.
Gegenüber der „WAZ“ äußert sich Medienministerin Angelica Schwall-Düren (SPD), dass „auch die Schule ihren Teil dazu beitragen sollte, Mädchen und Jungen einen rationalen Umgang mit den digitalen Möglichkeiten nahezubringen“. Dies solle nicht nur Aufgabe der Eltern sein. Die Datenschutzmaßnahmen von beliebten Netzwerken wie Facebook seien nicht befriedigend und freigegebene Daten seien oftmals Angriffsfläche für Mobber und würden oftmals unnötige Schwierigkeiten gegenüber späteren Arbeitgebern erzeugen. Viele Arbeitgeber recherchieren vor Vorstellungsgesprächen im Internet. Und dabei sind oftmals peinliche Urlaubsfotos oder Videos von der letzten Party überhaupt nicht gern gesehen.
Aber auch der Umgang mit Nachrichten solle besser gelehrt werden. „Viele Menschen glauben Nachrichten im Fernsehen oder im Internet kritiklos. Und in Gesprächen stellt man dann fest, dass sie die Sache gar nicht richtig verstanden haben“, so Schwall-Düren. Europa zählt fast genauso viele Facebook-Nutzer, wie Amerika. Mit etwa 9 Million Facebook-Nutzern liegt Deutschland weltweit auf Platz 12 der meisten Facebook-Nutzer in einem Land. Das bedeutet, dass ca. jeder zehnte Deutsche einen Account bei Facebook hat, meistens unter Angabe des realen Namens.
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Kommentare
Vollkommener Schwachsinn, möchte ich behaupten. Was soll denn erstmal werden, wenn man den Führerschein nicht macht? Bekommt man dann Internetverbot? Und wenn ich ihn bestanden hab, bedeutet das automatisch, dass ich mich besser verhalte? Bei Seiten wie Facebook ist es doch meistens recht unproblematisch, was man von sich selbst hochläd (niemand lädt ein Bild von sich hoch, auf dem er kotzt) sondern was die anderen von einem hochladen.
Halte ich fuer voellig unnoetig, denn jeder weiss selbst gut genug dass Arbeitgeber diese Plattformen auch nutzen um sich ein Bild zu machen. Das will heissen, jeder entscheidet letztendlich auch selbst ob und welche Bilder er online stellt. "Viele Menschen glauben etc." ich glaube 95% aller Jugendlichen koennen selbst Nachrichten einordnen und will gar meinen dies besser tun zu koennen als Erwachsene ab einem Alter von 60 Jahren und aufwaerts. Also nochmal kurz: Schwachsinn!