Jetzt drohen die Stromkonzerne mit Atom-Aus
Erschienen am 15.8.10 18:21 Uhr in der Kategorie Nachrichten.
Nachdem die geplante Brennelementesteuer nun langsam eingeführt werden soll, drohen die Stromkonzerne.
Die großen Stromkonzerne RWE, EnBW, Vattenfall und Eon kontern jetzt gegen die geplante Brennelementesteuer, die jährlich 2,3 Milliarden Euro in die Kassen des Bundes bringen soll, indem sie drohen, die Atomkraftwerke sofort auszuschalten. Grund dafür sei, dass es dann zum großen Teil nicht mehr rentabel sei, viele Atomkraftwerke zu betreiben, so berichtet das Magazin "Spiegel". Die strikten Auflagen, die Umweltminister Norbert Röttgen von der CDU zudem anordne, seien ein weiterer Grund der Unrentabilität. Auch mit Klagen gegen die Brennelementesteuer drohen die Konzerne. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hingegen plädiert dafür, Kernkraftwerke so lange am Netz zu lassen, wie sie sicher und wirtschaftlich seien. Es bleibt trotz der vielen Gründe gegen Atomkraft zu bezweifeln, dass der Bedarf an Energie in Deutschland zum jetzigen Zeitpunkt ohne Atomkraft gedeckt wäre.
Die großen Stromkonzerne RWE, EnBW, Vattenfall und Eon kontern jetzt gegen die geplante Brennelementesteuer, die jährlich 2,3 Milliarden Euro in die Kassen des Bundes bringen soll, indem sie drohen, die Atomkraftwerke sofort auszuschalten. Grund dafür sei, dass es dann zum großen Teil nicht mehr rentabel sei, viele Atomkraftwerke zu betreiben, so berichtet das Magazin "Spiegel". Die strikten Auflagen, die Umweltminister Norbert Röttgen von der CDU zudem anordne, seien ein weiterer Grund der Unrentabilität. Auch mit Klagen gegen die Brennelementesteuer drohen die Konzerne. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hingegen plädiert dafür, Kernkraftwerke so lange am Netz zu lassen, wie sie sicher und wirtschaftlich seien. Es bleibt trotz der vielen Gründe gegen Atomkraft zu bezweifeln, dass der Bedarf an Energie in Deutschland zum jetzigen Zeitpunkt ohne Atomkraft gedeckt wäre.
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