Die E-Book Verdrossenheit
Erschienen am 31.8.10 18:09 Uhr in der Kategorie Nachrichten.
Was ist eigentlich ein „E-Book“? Und was ein „E-Reader“. Einfache Fragen. Zumindest in den USA!
Letztens erst haben wir darüber berichtet, dass Günter Grass es ablehnt, sein neuestes Werk „Grimms Wörter“ oder überhaupt eines seiner Werke als sogenanntes „E-Book“, also als elektronisches Buch, zu veröffentlichen. Anscheinend verpassen die Deutschen dadurch nicht allzu viel. Denn gerade einmal einer von zwei Befragten konnte überhaupt etwas mit diesem Begriff anfangen. Noch schlechter sieht es mit dem begriff „E-Reader“ aus. Nur ein Fünftel aller Befragten wusste, was das ist, so eine Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft „Pricewaterhouse Coopers“. Im Gegensatz zu den USA, wo beispielsweise das Gerät „Kindle“ vom Versandriesen Amazon.com boomt, sieht es also in Deutschland eher mau aus. Preissenkungen bei den Geräten sollen nun erreichen, dass sich das ändert. Trotzdem soll das Gerät in Deutschland umgerechnet noch 103 Euro kosten, und die Konkurrenz schläft nicht.
Apples iPad und der jetzt wachsende Markt an Tablet-PCs ist doch klar im Vorteil: Farbdisplays, jede Menge Funktionen, Internetanbindung... Alles Dinge, die das „Kindle“ nicht bieten kann. E-Books machen in Deutschland derzeit gerade einmal einen Prozent am Gesamtumsatz bei Büchern aus, denn die Deutschen sind in Sachen Bücher wohl eben doch klassische Haptiker: Sie wollen beim Lesen Papier in der Hand haben... und keinen Bildschirm.
Letztens erst haben wir darüber berichtet, dass Günter Grass es ablehnt, sein neuestes Werk „Grimms Wörter“ oder überhaupt eines seiner Werke als sogenanntes „E-Book“, also als elektronisches Buch, zu veröffentlichen. Anscheinend verpassen die Deutschen dadurch nicht allzu viel. Denn gerade einmal einer von zwei Befragten konnte überhaupt etwas mit diesem Begriff anfangen. Noch schlechter sieht es mit dem begriff „E-Reader“ aus. Nur ein Fünftel aller Befragten wusste, was das ist, so eine Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft „Pricewaterhouse Coopers“. Im Gegensatz zu den USA, wo beispielsweise das Gerät „Kindle“ vom Versandriesen Amazon.com boomt, sieht es also in Deutschland eher mau aus. Preissenkungen bei den Geräten sollen nun erreichen, dass sich das ändert. Trotzdem soll das Gerät in Deutschland umgerechnet noch 103 Euro kosten, und die Konkurrenz schläft nicht.
Apples iPad und der jetzt wachsende Markt an Tablet-PCs ist doch klar im Vorteil: Farbdisplays, jede Menge Funktionen, Internetanbindung... Alles Dinge, die das „Kindle“ nicht bieten kann. E-Books machen in Deutschland derzeit gerade einmal einen Prozent am Gesamtumsatz bei Büchern aus, denn die Deutschen sind in Sachen Bücher wohl eben doch klassische Haptiker: Sie wollen beim Lesen Papier in der Hand haben... und keinen Bildschirm.
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Kommentare
Ich kann E-Book-Lesen auch nicht ab. Mir fehlt da das Blättern und der Geruch von frischem Papier :D Ich lese zwar Recht gerne News im Internet, aber ab 40 Seiten hört bei mir der Spaß auf. Bei aller liebe zum Technischen Fortschritt, aber das bringt es einfach nicht.
Da bin ich wohl der typisch Deutsche, ich kann Lesen beim Bildschirm überhaupt nicht abhaben, dass ich mich überhaupt dazu durchringen konnte, diesen Beitrag ganz zu lesen und nicht nur zu Überfliegen ist schon eher die Ausnahme ;)