Rainald Grebe: Das Hongkongkonzert
Erschienen am 7.9.10 19:34 Uhr in der Kategorie Events.
Ein gelungener Abend im Stuttgarter Theaterhaus
Am letzten Freitag war der Frechener Künstler, wie bereits erwähnt, Rainald Grebe in der württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart zu Gast.
Nach einer kleinen Verspätung, dank Demonstrationen am Bahnhof, betrat er die Bühne und fing ein Lied mit Mitsingteil an, worauf er, wenig begeistert von der stimmlichen Verfassung des Publikums, unter den Worten: „Is ja peinlich, ich fang noch mal an“ wieder abging.
Sein Programm Hongkongkonzert handelt von einem, laut eigener Moderation, Erlebnis seinerseits mit einem alten Klassenkameraden, der ein Hotel in Singapur für Topmanager und anderen Reichen, zum Beispiel einer Milliardärin, die laut eigenen Angaben immer auf dem Teppich geblieben ist und trotzdem vereinsamte, führt und ihn um ein Konzert dort bat. Dort angekommen singt er ein Lied über Urlaub in Deutschland, für die viel reisenden Manager ein wichtiges Thema, in dem er die Vorzüge der Klimaerwärmung, wie zum Beispiel Datteln in Sachsen beschreibt.
Auch das Burn-out-Syndrom beschreibt er, wegen dem er ein halbes Jahr Urlaub machte und alle möglichen Termine absagte, auch mit einer alten Frau, der er das Gehalt verfünffachen hätte können.
Rainald Grebes bissiger Humor schlug sich auch in starker Interaktivität mit dem Publikum nieder, das ist ja auch grade modern, indem er zum Beispiel 5 Minuten versuchte, einen Zwischenrufer zu verstehen und dann mit „Stuttgart, eine Stadt im Aufruhr“ kommentiert hat, oder aber einen vorzeitig gehenden Zuschauer winkend verabschiedete.
Auch seine Echtheit zeichnete ihn vor allem an diesem Abend aus, als er sich zum Beispiel ernsthaft verwundert zeigte, als bei der „offiziellen Landeshymne Thüringens“ sich sehr viele Zuschauer als Thüringer entpuppten.
Musikalisch zeichnete sich das Programm weitläufig durch Einfachheit, wie üblich im Liedermacherhandwerk, aus und wurde stellenweise von einer kleinen Liederbox begleitet, die Grebe nur anschaltete.
Grebes Humor war auch dieses Mal nicht direkt-politsch, sondern zeigte nur einige seltsame Begebenheiten, rund um die Welt auf, dieses Mal im finanziell besseren Bereich, was sehr angenehm und niveauvoll ist, wie überhaupt der gesamte Abend, sodass es zutiefst bedauerlich war, 20 Minuten nach dem offiziellen Ende heimfahren zu müssen.
Am letzten Freitag war der Frechener Künstler, wie bereits erwähnt, Rainald Grebe in der württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart zu Gast.
Nach einer kleinen Verspätung, dank Demonstrationen am Bahnhof, betrat er die Bühne und fing ein Lied mit Mitsingteil an, worauf er, wenig begeistert von der stimmlichen Verfassung des Publikums, unter den Worten: „Is ja peinlich, ich fang noch mal an“ wieder abging.
Sein Programm Hongkongkonzert handelt von einem, laut eigener Moderation, Erlebnis seinerseits mit einem alten Klassenkameraden, der ein Hotel in Singapur für Topmanager und anderen Reichen, zum Beispiel einer Milliardärin, die laut eigenen Angaben immer auf dem Teppich geblieben ist und trotzdem vereinsamte, führt und ihn um ein Konzert dort bat. Dort angekommen singt er ein Lied über Urlaub in Deutschland, für die viel reisenden Manager ein wichtiges Thema, in dem er die Vorzüge der Klimaerwärmung, wie zum Beispiel Datteln in Sachsen beschreibt.
Auch das Burn-out-Syndrom beschreibt er, wegen dem er ein halbes Jahr Urlaub machte und alle möglichen Termine absagte, auch mit einer alten Frau, der er das Gehalt verfünffachen hätte können.
Rainald Grebes bissiger Humor schlug sich auch in starker Interaktivität mit dem Publikum nieder, das ist ja auch grade modern, indem er zum Beispiel 5 Minuten versuchte, einen Zwischenrufer zu verstehen und dann mit „Stuttgart, eine Stadt im Aufruhr“ kommentiert hat, oder aber einen vorzeitig gehenden Zuschauer winkend verabschiedete.
Auch seine Echtheit zeichnete ihn vor allem an diesem Abend aus, als er sich zum Beispiel ernsthaft verwundert zeigte, als bei der „offiziellen Landeshymne Thüringens“ sich sehr viele Zuschauer als Thüringer entpuppten.
Musikalisch zeichnete sich das Programm weitläufig durch Einfachheit, wie üblich im Liedermacherhandwerk, aus und wurde stellenweise von einer kleinen Liederbox begleitet, die Grebe nur anschaltete.
Grebes Humor war auch dieses Mal nicht direkt-politsch, sondern zeigte nur einige seltsame Begebenheiten, rund um die Welt auf, dieses Mal im finanziell besseren Bereich, was sehr angenehm und niveauvoll ist, wie überhaupt der gesamte Abend, sodass es zutiefst bedauerlich war, 20 Minuten nach dem offiziellen Ende heimfahren zu müssen.
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