100 Wörter: Schlechtes Essen
Erschienen am 25.9.10 21:15 Uhr in der Kategorie Kolumnen.
„Vergammelte Speisen, zu überhöhten Preisen sind zurückzuweisen“ war ein beliebter Titel der Band „Die Prinzen“.
Tatsächlich schlucken die meisten Menschen das schlimmste Zeug, wenn sie dafür schon einmal bezahlt haben. Weil es angebissen ist.
„Wie schmeckt‘s?“ „Scheiße!“ „Na dann Guten.“ Dieser Dialog ist gar nicht so selten, wenn man in zweitklassigen Lokalen sitzt und gut zuhört. Warum isst man das Zeug also? Tatsächlich der Tatsache wegen, dass man es schon angebissen hat? Oder eigentlich deswegen, weil man endlich mal wieder etwas ist, was nicht unserem abgestumpften Glutamat-Geschmack entspricht?
Ist mieses Essen nicht eine Flucht aus einer kulinarischen Langeweile ins Abwechslungsreiche?
Tatsächlich schlucken die meisten Menschen das schlimmste Zeug, wenn sie dafür schon einmal bezahlt haben. Weil es angebissen ist.
„Wie schmeckt‘s?“ „Scheiße!“ „Na dann Guten.“ Dieser Dialog ist gar nicht so selten, wenn man in zweitklassigen Lokalen sitzt und gut zuhört. Warum isst man das Zeug also? Tatsächlich der Tatsache wegen, dass man es schon angebissen hat? Oder eigentlich deswegen, weil man endlich mal wieder etwas ist, was nicht unserem abgestumpften Glutamat-Geschmack entspricht?
Ist mieses Essen nicht eine Flucht aus einer kulinarischen Langeweile ins Abwechslungsreiche?
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