Aktueller Titel: Laserkraft 3D: "Weightless"
The Social Network
Erschienen am 7.10.10 19:48 Uhr in der Kategorie Kino.

Facebook gibt es ab sofort nicht mehr nur im Browser, sondern auch auf der ganz großen Leinwand. Gefällt mir.



An einem Herbstabend im Jahr 2003 setzt sich Harvard-Student und Computergenie Mark Zuckerberg (Jesse Eisenberg) an seinen PC und beginnt, wie in Rage an einer neuen Idee zu arbeiten. Was in seinem Studenten-Zimmer mit wildem Bloggen und Programmieren seinen Anfang nimmt, entwickelt sich bald zu einem globalen sozialen Netzwerk und löst eine Revolution der bisherigen Kommunikation aus. Nur sechs Jahre und 500 Millionen Freunde später, ist Mark Zuckerberg der jüngste Milliardär aller Zeiten. Doch dieser große Erfolg führt für den Unternehmer auch zu zahlreichen zwischenmenschlichen und juristischen Problemen...

Mit „Fight Club“ schuf Regisseur David Fincher einen Film, der die Zeichen seiner Zeit erkannte. Dies dürfte auch bei „The Social Network“ der Fall sein, schon allein deswegen, weil er sich mit dem Thema Facebook beschäftigt. An dem Erfolg des Streifens hat das Team keine Zweifel: Alle Beteiligten verzichteten „auf einen großen Anteil ihres normalen Salärs“, so Fincher gegenüber Spiegel Online. „Der ausschlaggebende Punkt war das Drehbuch von Aaron Sorkin. Bevor ich es bekam, hatte ich keine große Ahnung von der Facebook-Geschichte.“

 

Mark Zuckerberg wird in „The Social Network“ als soziopathisches Genie dargestellt, dass Facebook entwickelt hat um in der Harvard-Hierarchie aufzusteigen und bei Frauen beliebter zu werden. Letztendlich scheint es, als wolle der Macher des Films keine konkrete Aussage über den Protagonisten treffen. Eine gewisse Zwiespältigkeit wird ihm aber durchaus zugeordnet.

Während die Zuckerberg-Biographie nur auf Halbwahrheiten beruht, lebt sie von perfekt erzeugten Stimmungen und grandiosen Dialogen, die auf das Konto von Drehbuch-Autor Aaron Sorkin gehen. Während der Facebook-Gründer angekündigt hat, sich den Film nicht anzusehen, schreibt er auf seinem Profil, dass er Fan von dem Mann ist, der ihn in „The Social Network“ in ein schlechtes Licht rückt: Aaron Sorkin.

Soziale Netzwerke sind mittlerweile ein wichtiger Teil in den Leben von vielen Menschen. Höchste Zeit, dass sich ein Kinofilm diesem Thema widmet. Umso besser, wenn es sich dabei um einen kurzweiligen, sowie genial inszenierten Streifen handelt.

Inszenierung:
Dialoge:
Spannung:
Gesamt:


Felix Hoffmann



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Kommentare

UncleSlacker schrieb am 21.10.2010 11:48:
Gestern gesehen! ist aber teilweise nicht richtig guckt euch mal die anteile auf wikipedia an. der T
georgdostmann schrieb am 14.10.2010 17:58:
Ich war drin und der Film ist echt genial. Lange keinen so guten Film gesehen. Besonders, weil er vom Thema her eine ganz neue Richtung anschneidet und ein Ding zwischen Genie und Wahnsinn ist.
Felix schrieb am 07.10.2010 20:01:
Reingehen Leute, reingehen! Und dann auf "Gefällt mir" klicken :D
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TagsFilmvorstellung, The Social Network, Jesse Eisenberg, Justin Timberlake, David Fincher, Aaron Sorkin, Facebook, Trio Perfectionale


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