Die Fon Community
Erschienen am 27.11.10 22:12 Uhr in der Kategorie Sonstiges.
FON ist weltweit der größte Anbieter von WIFI Hotspots. Wir haben genauere Infos und den neuen Router getestet.
Im Jahr 2005 hat das in Madrid ansässige Unternehmen FON damit angefangen, weltweit tausende kostenlose WLAN Router zu verteilen. Damit hat das Verfolgen des Ziels angefangen, eine weltweit möglichst flächendeckende Verteilung von FON Hotspots zu schaffen. Das Prinzip ist sehr einfach: Über die verteilten Router werden jeweils zwei Signale ausgesendet. Eines davon gilt rein zur privaten Nutzung, ein anderes wird mit der Öffentlichkeit geteilt. Wer auch einen solchen Router betreibt und seine Leitung ebenfalls teilt, der kann weltweit auf diesen Routern kostenlos Internetzugriff bekommen. Wer keinen solchen Router hat, der kann gegen kleine Gebühr einen zeitlich befristeten Zugang erwerben. Der Anbieter des Signals kann sich sogar dazu entscheiden, mit diesen Nutzern mitzuverdienen.
Heute in 2010 ist es in der Tat so, dass gerade in größeren deutschen Städten eine gute Abdeckung mit FON WiFi Signalen erreicht wird. Zusätzlich hat sich viel getan, was die Router an sich angeht. Während das erste LaFonera noch keine nennenswerten Zusatzfunktionen hatte, so ist das neue FONERA2.0N ein wahres Multifunktionswerk. Wir haben das neue Gerät für euch unter die Lupe genommen.
Das neu gestylete Gerät hat jetzt gleich 2 Antennen, sowie mehrere LAN Ports für Routing auch ohne WLAN und einen USB Anschluss. Durch die zwei Antennen wird ein weit reichendes Signal erreicht, das im Test durchgehend stabil nutzbar war, und zwar für beide Signale. Die Absicherung des privaten Signals erfolgt über sehr sicheres WPA2, die Geschwindigkeit kann eingestellt werden zwischen 54Mbps (b/g) und ganzen 300 Mbps (n). Das öffentliche Signal hat eine Absicherung per WEP und verlangt einen Login mit registrierten FON Nutzerdaten. Der Nutzer kann über die Router-Software verfolgen, wer wie viel Und wie lange das Internet in Anspruch genommen hat. Damit soll ein Schutz vor Missbrauch erreicht werden.
Interessant wird es jedoch dann, wenn man einmal "fonera" in den Browser eintippt. Dann zeigt sich das volle Potential, welches der Router mit sich bringt. In Form von Apps werden verschiedene Funktionen direkt über den Browser steuerbar angeboten. Darunter befinden sich Download-Tools für alle gängigen Download-Hostern, welches dafür sorgt, dass Dateien selbst dann heruntergeladen werden können, wenn der Computer nicht eingeschaltet ist. Dafür muss lediglich ein USB Stick oder eine externe Festplatte an den Router angeschlossen werden. Premium-Accounts werden ebenfalls unterstützt. Über das Webinterface kann genau nachverfolgt werden, wie weit die Downloads bereits abgeschlossen sind. Aber auch Uploaden funktioniert automatisch über den Router, beispielsweise auf Youtube oder Picasa. Auch hier werden die Dateien direkt via USB Stick bezogen. Der angeschlossene USB Speicher kann aber auch via Windows Arbeitsplatz über das Netzwerk angesteuert werden. Damit ist es möglich, via externer Fastplatte einen kleinen Homeserver aufzubauen.

Wer keine Möglichkeit hat, schnelles DSL Internet zu erreichen ohne UMTS Signal, der ist aber auch mit dem FONERA2.0N bestens bedient. Denn an den USB Anschluss, an den über einen USB Switch auch mehrere Geräte angeschlossen werden können, kann neben Speichergeräten auch ein UTMS Stick angeschlossen werden, dessen Signal dann via normalem WLAN an die PCs verteilt wird. Ebenfalls angeschlossen werden können USB Drucker, die dann über das Netzwerk angeschlossen werden können.
Leider hat die Unterstützung der Speichermedien in unserem Test nicht gut funktioniert. Der Stick wurde nicht erkannt, nicht angezeigt, auf den Stick konnte nicht geschrieben werden und das Webinterface schien überfordert damit, dass das Gerät entfernt und nochmals angeschlossen wurde. Auf das Entfernen eines Speichermediums scheint der Router ohnehin pingelig zu reagieren. Daher empfiehlt es sich, das Gerät auszuschalten, während das angeschlossene USB Gerät ausgetauscht wird.
Insgesamt lässt sich sagen, dass das neue FONERA2.0N gerade für Vielsurfer sehr viele brauchbare Funktionen liefert. Zusammen mit dem freien Zugang auf mittlerweile weit mehr als eine Million FON Hotspots weltweit lohnt sich der Kauf zum Preis von 79,90 Euro allemale. Weitere Infos zu FON und den verfügbaren unterstützten Routern gibt es auf fon.com.
Im Jahr 2005 hat das in Madrid ansässige Unternehmen FON damit angefangen, weltweit tausende kostenlose WLAN Router zu verteilen. Damit hat das Verfolgen des Ziels angefangen, eine weltweit möglichst flächendeckende Verteilung von FON Hotspots zu schaffen. Das Prinzip ist sehr einfach: Über die verteilten Router werden jeweils zwei Signale ausgesendet. Eines davon gilt rein zur privaten Nutzung, ein anderes wird mit der Öffentlichkeit geteilt. Wer auch einen solchen Router betreibt und seine Leitung ebenfalls teilt, der kann weltweit auf diesen Routern kostenlos Internetzugriff bekommen. Wer keinen solchen Router hat, der kann gegen kleine Gebühr einen zeitlich befristeten Zugang erwerben. Der Anbieter des Signals kann sich sogar dazu entscheiden, mit diesen Nutzern mitzuverdienen.
Heute in 2010 ist es in der Tat so, dass gerade in größeren deutschen Städten eine gute Abdeckung mit FON WiFi Signalen erreicht wird. Zusätzlich hat sich viel getan, was die Router an sich angeht. Während das erste LaFonera noch keine nennenswerten Zusatzfunktionen hatte, so ist das neue FONERA2.0N ein wahres Multifunktionswerk. Wir haben das neue Gerät für euch unter die Lupe genommen.
Das neu gestylete Gerät hat jetzt gleich 2 Antennen, sowie mehrere LAN Ports für Routing auch ohne WLAN und einen USB Anschluss. Durch die zwei Antennen wird ein weit reichendes Signal erreicht, das im Test durchgehend stabil nutzbar war, und zwar für beide Signale. Die Absicherung des privaten Signals erfolgt über sehr sicheres WPA2, die Geschwindigkeit kann eingestellt werden zwischen 54Mbps (b/g) und ganzen 300 Mbps (n). Das öffentliche Signal hat eine Absicherung per WEP und verlangt einen Login mit registrierten FON Nutzerdaten. Der Nutzer kann über die Router-Software verfolgen, wer wie viel Und wie lange das Internet in Anspruch genommen hat. Damit soll ein Schutz vor Missbrauch erreicht werden.
Interessant wird es jedoch dann, wenn man einmal "fonera" in den Browser eintippt. Dann zeigt sich das volle Potential, welches der Router mit sich bringt. In Form von Apps werden verschiedene Funktionen direkt über den Browser steuerbar angeboten. Darunter befinden sich Download-Tools für alle gängigen Download-Hostern, welches dafür sorgt, dass Dateien selbst dann heruntergeladen werden können, wenn der Computer nicht eingeschaltet ist. Dafür muss lediglich ein USB Stick oder eine externe Festplatte an den Router angeschlossen werden. Premium-Accounts werden ebenfalls unterstützt. Über das Webinterface kann genau nachverfolgt werden, wie weit die Downloads bereits abgeschlossen sind. Aber auch Uploaden funktioniert automatisch über den Router, beispielsweise auf Youtube oder Picasa. Auch hier werden die Dateien direkt via USB Stick bezogen. Der angeschlossene USB Speicher kann aber auch via Windows Arbeitsplatz über das Netzwerk angesteuert werden. Damit ist es möglich, via externer Fastplatte einen kleinen Homeserver aufzubauen.

Wer keine Möglichkeit hat, schnelles DSL Internet zu erreichen ohne UMTS Signal, der ist aber auch mit dem FONERA2.0N bestens bedient. Denn an den USB Anschluss, an den über einen USB Switch auch mehrere Geräte angeschlossen werden können, kann neben Speichergeräten auch ein UTMS Stick angeschlossen werden, dessen Signal dann via normalem WLAN an die PCs verteilt wird. Ebenfalls angeschlossen werden können USB Drucker, die dann über das Netzwerk angeschlossen werden können.
Leider hat die Unterstützung der Speichermedien in unserem Test nicht gut funktioniert. Der Stick wurde nicht erkannt, nicht angezeigt, auf den Stick konnte nicht geschrieben werden und das Webinterface schien überfordert damit, dass das Gerät entfernt und nochmals angeschlossen wurde. Auf das Entfernen eines Speichermediums scheint der Router ohnehin pingelig zu reagieren. Daher empfiehlt es sich, das Gerät auszuschalten, während das angeschlossene USB Gerät ausgetauscht wird.
Insgesamt lässt sich sagen, dass das neue FONERA2.0N gerade für Vielsurfer sehr viele brauchbare Funktionen liefert. Zusammen mit dem freien Zugang auf mittlerweile weit mehr als eine Million FON Hotspots weltweit lohnt sich der Kauf zum Preis von 79,90 Euro allemale. Weitere Infos zu FON und den verfügbaren unterstützten Routern gibt es auf fon.com.
Trackbacks: (URL: http://www.youth-fm.de/trackback.php?id=1364)
Noch keine Trackbacks vorhanden.Dieser Artikel ist Eigentum des Jugendradios Youth FM und des jeweiligen Redakteurs. Ohne schriftliche Genehmigung dürfen Teile dieses Textes ausschließlich zur privaten Nutzung kopiert werden.
Eine Übersicht aller Artikel findest du in unserem Artikel-Archiv









Kommentare
Das mit den Speichermedien funktioniert, wenn man sie richtig anschließt, ja. Anscheinend ist der Router von der FON Seite verschwunden, wie ich gestern festgestellt habe. Wieso das der Fall ist, weiß ich nicht.
Richtig cooles Teil. Wie sieht es denn mit den Speichermedien aus? Mit dem Ausschalten des Gerätes ließen sich die Dinger doch anschließen? Das eigenständige Down-/Uploaden, sowie die Möglichkeit eine Festplatte als Netzlaufwerk zu verwenden finde ich nämlich sehr interessant. Öffentliche FON-Hotspots sind mir jedoch noch nicht begegnet.