Im Test: Das aPad Flytouch
Erschienen am 27.11.10 23:15 Uhr in der Kategorie Rezensionen.
Kann ein Tablet-PC im Preissektor unter 150 Euro überzeugen? Wir haben es getestet!
Nachdem Apple das iPad auf den Markt gebracht hat war klar: Der Tablet-PC erlebt sein großes Revival. Den Trend gehen nun auch Konzerne wie Samsung oder Archos, aber auch der Smartphone Hersteller Research in Motion, bekannt für seine Marke BlackBerry zieht in 2011 mit dem „PlayBook“ nach. Aber es gibt auch weniger bekannte Hersteller von solchen Tablet-PCs, die ihre Geräte zu einem wesentlich geringeren Preis anbieten, als die genannten. Vertrieben werden solche Geräte unter anderem durch den deutschsprachigen Shop für Direktimporte, cect-shop.com. Wir haben deren neuestes Schmuckstück, das aPad Flytouch getestet. Und das Ergebnis kann wirklich überzeugen.
Das aPad Flytouch kostet 149,99 Euro und kommt daher mit einem 10 Zoll Display, einem 1 GHz Prozessor, einer GPS Antenne, zwei USB2.0 Anschlüssen, 2GB internem Speicher, sowie zwei Speicherkartenslots. Betrieben wird das Tablet mit dem Google Android 2.1 System.

Gleich beim Auspacken des optisch sehr ansprechenden Gerätes fällt auf, dass die Verarbeitung sehr hochwertig ist. Die Rückseite des Gerätes ist aus lackiertem Stahl, die Knöpfe ebenfalls. Trotzdem ist das Gerät nicht zu schwer, und auch nicht zu leicht. Man hat etwas in der Hand und kann auch das Display gut bedienen. Neben dem Display befindet sich ein Knopf, mit welchem man zurücknavigieren kann. Eine Display-Schutzfolie sorgt dafür, dass keine Kratzer in das Gerät gelangen.
Wenn man das Gerät einschaltet, dann fällt als erstes auf, dass sich im Gerät sogar ein Vibrationsmodul befindet. Das Display wird gleichmäßig beleuchtet und zeigt kräftige Farben. Die Auflösung von 1024 x 600 Pixeln wird optimal ausgenutzt. Das System startet innerhalb von zirka 10 Sekunden. Dann muss als erstes die Tastensperre mit Hilfe des Touchscreens entfernt werden. Das funktioniert erstaunlich gut und präzise, auch ohne zusätzliches Kalibrieren. Auffällig ist jedoch direkt, dass von den Lautsprechern ein Grundrauschen ausgeht, welches man auch nicht durch Regulierung des Tones beseitigen kann. Auf dem Desktop befindet sich direkt eine Wetter- und eine Uhranzeige. Durch einfaches Konfigurieren kann das an die lokalen Einstellungen angepasst werden.
Durch Schwenken des Gerätes dreht sich das Bild mit, bis zu 360°. Das ist gerade nützlich, wenn man sich Bilder anschauen möchte und einige davon im Hochformat aufgenommen wurden. In der Gallerie passt sich durch Schwenken das Format bildfüllend an. Wenn die Schwenkfunktion allerdings nicht erwünscht sein sollte, dann lässt diese sich über den Desktop auch einfach abschalten.
Interessant wird es, wenn man sich die Programmpalette anschaut, die direkt mitgeliefert wird. Neben einem Adressbuch, einem Kalender, einem Mediaplayer, einem Youtube-Player und etlichen anderen Funktionen findet man auch eine Kamera. Im Gerät befindet sich eine integrierte 1,3 Megapixel Kamera, die flüssige Aufnahmen macht und deren Bildqualität für den Einsatz als Webcam beispielsweise für Skype völlig ausreichend ist. Auch eine Karten-App ist vorinstalliert, mit der man im Stile von Google Maps durch die ganze Welt huschen kann. Interessant ist hier das Zusammenspielen mit de GPS Empfänger, der es ermöglicht, das Gerät als Navigationssystem zu nutzen. Viele weitere Funktionen lassen sich über den „Google Market“ teilweise kostenlos, teilweise aber auch kostenpflichtig herunterladen. Das funktioniert dank schnellem WLAN Empfänger auch recht flott. Auch die Ausführung der Programme ist dank dem 1 GHz Prozessor flüssig und schnell genug, um auch Youtube-Videos oder HD Videos in guter Auflösung anzusehen. An den Fernseher anschließen kann man das Gerät übrigens auch, wenn ein passender mini-HDMI Anschluss und das beiliegende HDMI Kabel sorgen für ein super Bild auf dem TV-Bildschirm. Insgesamt ist im Browser allerdings zu bemerken, dass der Prozessor gerade beim Scrollen auch bereits an Grenzen stößt, wenn im Hintergrund noch Musik und etwa Skype laufen. Dies ist allerdings erst dann der Fall, wenn wie erwähnt mehrere Anwendungen gleichzeitig laufen.
Die Programme sind insgesamt sehr gut an den Touch-Screen angepasst und lassen sich problemlos bedienen. Allerdings scheint es minimale Probleme mit dem Lagesensor des Pads zu geben, das bei einigen Programmen die Achsen davon vertauscht sind. Durch entsprechende Konfiguration lässt sich aber auch das ausbessern. Die Eingabe von Zeichen erfolgt standartmäßig über die intergierte Simeji Tastatur, welche allerdings nur gut für die Sprachen Japanisch und Englisch funktioniert. Mit einer kurzen Änderung in den Grundeinstellungen lässt sich diese Tastatur jedoch austauschen durch die standard Android Tastatur. Diese unterstützt dann auch Umlaute. Die Tasten sind dank dem großen Display gut zu erreichen und das Display reagiert zuverlässig auf Eingaben. So ist es bestens möglich, auch über Skype zu chatten oder kleinere Texte zu schreiben. Wer jedoch schneller tippen will, der kann eine zusätzliche USB Tastatur anschließen. Diese werden sofort erkannt und die Eingaben funktionieren blitzschnell. CECT-Shop bietet auch direkt eine Tastatur, welche in einer passenden Tasche für 10 Zoll Tablets integriert ist. Allerdings funktionieren auf dieser englischen qwerty-Tastatur auch keine Umlaute, sodass diese auch weiterhin über das Display eingegeben werden müssen.

Videos und Musik können über die integrierten Player wiedergegeben werden. Für einen sehr guten Sound sorgen zwei integrierte Lautsprecher. Aber auch ein Kopfhöreranschluss ist vorhanden für 3,5mm Klinkenstecker. Allerdings muss auch hier erwähnt werden, dass es ein leichtes Grundrauschen im Ton des Kopfhörers gibt. Auf dem Display werden Videos eine einer einzigartigen Qualität gestochen scharf und ruckelfrei dargestellt, sodass sich neben Youtube Videos auch ganze Filme gut darauf schauen lassen. Versprochen wird eine Akkulaufzeit von etwa 4 Stunden, was im Test auch zweifelsfrei belegt werden konnte. Was das Abspielen von Medien angeht haben wir im Test leider keine Streams wie etwa den Youth FM Stream zum Laufen gebracht. Dafür mag es passende Anwendungen im Google Market geben, allerdings haben wir bis Redaktionsschluss keine passende App dafür gefunden. Für ausreichend Speicherplatz für Medien sorgen zwei Micro SD-Kartenslots, unterstützt werden dabei Karten bis jeweils 32 GB. Im Notfall ließen sich aber auch im Test einfach USB Sticks und sogar externe Festplatten anschließen und auf Dateien durchsuchen. Ebenfalls lassen sich Dateien vom Gerät auf USB Speichergeräten sichern, sowie von USB auf das Gerät selbst.
Wer auch außer Haus ins Netz gehen will mit dem aPad Flytouch, der kann einen UMTS Stick via USB anschließen. Dafür gibt es auch ein entsprechendes Konfigurationstool. In unserem Test wurde ein HUWEI Standard-Stick von Vodafone jedoch leider nicht erkannt.
Insgesamt lässt sich festhalten, dass man mit dem aPad Flytouch ein exzellentes Gerät für wenig Geld bekommt, welches sogar von denjenigen benutzt werden kann, die sonst nur wenig mit PCs am Hut haben. Eine intuitive Bedienung sorgt für eine gewisse Simplicity, das Android System ist zusätzlich extrem mächtig und einfach erweiterbar mit allen denkbaren Funktionalitäten. Die einfache Handhabung mit den USB Anschlüssen mag sogar ein nennenswerter Vorteil gegenüber anderen Mitbewerbern sein. Das aPad Flytouch ist zwar kein Ersatz für einen richtigen PC, aber eine ultramobile Variante, mit der auch problemlos unterwegs multimediale Inhalte genossen werden können oder Mails, sowie einfache Texte geschrieben werden können. Durch den Google Market lassen sich die Funktionen individuell anpassen und das aPad zum perfekten Begleiter werden. Auf jeden Fall auch ein Tipp für unter dem Weihnachtsbaum für alle Technikfans.
Nachdem Apple das iPad auf den Markt gebracht hat war klar: Der Tablet-PC erlebt sein großes Revival. Den Trend gehen nun auch Konzerne wie Samsung oder Archos, aber auch der Smartphone Hersteller Research in Motion, bekannt für seine Marke BlackBerry zieht in 2011 mit dem „PlayBook“ nach. Aber es gibt auch weniger bekannte Hersteller von solchen Tablet-PCs, die ihre Geräte zu einem wesentlich geringeren Preis anbieten, als die genannten. Vertrieben werden solche Geräte unter anderem durch den deutschsprachigen Shop für Direktimporte, cect-shop.com. Wir haben deren neuestes Schmuckstück, das aPad Flytouch getestet. Und das Ergebnis kann wirklich überzeugen.
Das aPad Flytouch kostet 149,99 Euro und kommt daher mit einem 10 Zoll Display, einem 1 GHz Prozessor, einer GPS Antenne, zwei USB2.0 Anschlüssen, 2GB internem Speicher, sowie zwei Speicherkartenslots. Betrieben wird das Tablet mit dem Google Android 2.1 System.

Gleich beim Auspacken des optisch sehr ansprechenden Gerätes fällt auf, dass die Verarbeitung sehr hochwertig ist. Die Rückseite des Gerätes ist aus lackiertem Stahl, die Knöpfe ebenfalls. Trotzdem ist das Gerät nicht zu schwer, und auch nicht zu leicht. Man hat etwas in der Hand und kann auch das Display gut bedienen. Neben dem Display befindet sich ein Knopf, mit welchem man zurücknavigieren kann. Eine Display-Schutzfolie sorgt dafür, dass keine Kratzer in das Gerät gelangen.
Wenn man das Gerät einschaltet, dann fällt als erstes auf, dass sich im Gerät sogar ein Vibrationsmodul befindet. Das Display wird gleichmäßig beleuchtet und zeigt kräftige Farben. Die Auflösung von 1024 x 600 Pixeln wird optimal ausgenutzt. Das System startet innerhalb von zirka 10 Sekunden. Dann muss als erstes die Tastensperre mit Hilfe des Touchscreens entfernt werden. Das funktioniert erstaunlich gut und präzise, auch ohne zusätzliches Kalibrieren. Auffällig ist jedoch direkt, dass von den Lautsprechern ein Grundrauschen ausgeht, welches man auch nicht durch Regulierung des Tones beseitigen kann. Auf dem Desktop befindet sich direkt eine Wetter- und eine Uhranzeige. Durch einfaches Konfigurieren kann das an die lokalen Einstellungen angepasst werden.
Durch Schwenken des Gerätes dreht sich das Bild mit, bis zu 360°. Das ist gerade nützlich, wenn man sich Bilder anschauen möchte und einige davon im Hochformat aufgenommen wurden. In der Gallerie passt sich durch Schwenken das Format bildfüllend an. Wenn die Schwenkfunktion allerdings nicht erwünscht sein sollte, dann lässt diese sich über den Desktop auch einfach abschalten.
Interessant wird es, wenn man sich die Programmpalette anschaut, die direkt mitgeliefert wird. Neben einem Adressbuch, einem Kalender, einem Mediaplayer, einem Youtube-Player und etlichen anderen Funktionen findet man auch eine Kamera. Im Gerät befindet sich eine integrierte 1,3 Megapixel Kamera, die flüssige Aufnahmen macht und deren Bildqualität für den Einsatz als Webcam beispielsweise für Skype völlig ausreichend ist. Auch eine Karten-App ist vorinstalliert, mit der man im Stile von Google Maps durch die ganze Welt huschen kann. Interessant ist hier das Zusammenspielen mit de GPS Empfänger, der es ermöglicht, das Gerät als Navigationssystem zu nutzen. Viele weitere Funktionen lassen sich über den „Google Market“ teilweise kostenlos, teilweise aber auch kostenpflichtig herunterladen. Das funktioniert dank schnellem WLAN Empfänger auch recht flott. Auch die Ausführung der Programme ist dank dem 1 GHz Prozessor flüssig und schnell genug, um auch Youtube-Videos oder HD Videos in guter Auflösung anzusehen. An den Fernseher anschließen kann man das Gerät übrigens auch, wenn ein passender mini-HDMI Anschluss und das beiliegende HDMI Kabel sorgen für ein super Bild auf dem TV-Bildschirm. Insgesamt ist im Browser allerdings zu bemerken, dass der Prozessor gerade beim Scrollen auch bereits an Grenzen stößt, wenn im Hintergrund noch Musik und etwa Skype laufen. Dies ist allerdings erst dann der Fall, wenn wie erwähnt mehrere Anwendungen gleichzeitig laufen.
Die Programme sind insgesamt sehr gut an den Touch-Screen angepasst und lassen sich problemlos bedienen. Allerdings scheint es minimale Probleme mit dem Lagesensor des Pads zu geben, das bei einigen Programmen die Achsen davon vertauscht sind. Durch entsprechende Konfiguration lässt sich aber auch das ausbessern. Die Eingabe von Zeichen erfolgt standartmäßig über die intergierte Simeji Tastatur, welche allerdings nur gut für die Sprachen Japanisch und Englisch funktioniert. Mit einer kurzen Änderung in den Grundeinstellungen lässt sich diese Tastatur jedoch austauschen durch die standard Android Tastatur. Diese unterstützt dann auch Umlaute. Die Tasten sind dank dem großen Display gut zu erreichen und das Display reagiert zuverlässig auf Eingaben. So ist es bestens möglich, auch über Skype zu chatten oder kleinere Texte zu schreiben. Wer jedoch schneller tippen will, der kann eine zusätzliche USB Tastatur anschließen. Diese werden sofort erkannt und die Eingaben funktionieren blitzschnell. CECT-Shop bietet auch direkt eine Tastatur, welche in einer passenden Tasche für 10 Zoll Tablets integriert ist. Allerdings funktionieren auf dieser englischen qwerty-Tastatur auch keine Umlaute, sodass diese auch weiterhin über das Display eingegeben werden müssen.

Videos und Musik können über die integrierten Player wiedergegeben werden. Für einen sehr guten Sound sorgen zwei integrierte Lautsprecher. Aber auch ein Kopfhöreranschluss ist vorhanden für 3,5mm Klinkenstecker. Allerdings muss auch hier erwähnt werden, dass es ein leichtes Grundrauschen im Ton des Kopfhörers gibt. Auf dem Display werden Videos eine einer einzigartigen Qualität gestochen scharf und ruckelfrei dargestellt, sodass sich neben Youtube Videos auch ganze Filme gut darauf schauen lassen. Versprochen wird eine Akkulaufzeit von etwa 4 Stunden, was im Test auch zweifelsfrei belegt werden konnte. Was das Abspielen von Medien angeht haben wir im Test leider keine Streams wie etwa den Youth FM Stream zum Laufen gebracht. Dafür mag es passende Anwendungen im Google Market geben, allerdings haben wir bis Redaktionsschluss keine passende App dafür gefunden. Für ausreichend Speicherplatz für Medien sorgen zwei Micro SD-Kartenslots, unterstützt werden dabei Karten bis jeweils 32 GB. Im Notfall ließen sich aber auch im Test einfach USB Sticks und sogar externe Festplatten anschließen und auf Dateien durchsuchen. Ebenfalls lassen sich Dateien vom Gerät auf USB Speichergeräten sichern, sowie von USB auf das Gerät selbst.
Wer auch außer Haus ins Netz gehen will mit dem aPad Flytouch, der kann einen UMTS Stick via USB anschließen. Dafür gibt es auch ein entsprechendes Konfigurationstool. In unserem Test wurde ein HUWEI Standard-Stick von Vodafone jedoch leider nicht erkannt.
Insgesamt lässt sich festhalten, dass man mit dem aPad Flytouch ein exzellentes Gerät für wenig Geld bekommt, welches sogar von denjenigen benutzt werden kann, die sonst nur wenig mit PCs am Hut haben. Eine intuitive Bedienung sorgt für eine gewisse Simplicity, das Android System ist zusätzlich extrem mächtig und einfach erweiterbar mit allen denkbaren Funktionalitäten. Die einfache Handhabung mit den USB Anschlüssen mag sogar ein nennenswerter Vorteil gegenüber anderen Mitbewerbern sein. Das aPad Flytouch ist zwar kein Ersatz für einen richtigen PC, aber eine ultramobile Variante, mit der auch problemlos unterwegs multimediale Inhalte genossen werden können oder Mails, sowie einfache Texte geschrieben werden können. Durch den Google Market lassen sich die Funktionen individuell anpassen und das aPad zum perfekten Begleiter werden. Auf jeden Fall auch ein Tipp für unter dem Weihnachtsbaum für alle Technikfans.
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Kommentare
Ich habe FLYTOUCH bei www.EBULL-SHOP.de bestellt und bin damit sehr zufrieden. Ist natürlich kein iPad aber zum Preis von etwa 170Euro vollkommen in Ordnung.
Mit dem genannten Programm hat es auf dem Tablet geklappt, danke.
Also ich kann über den Market xiiaLive (lite) finden. Lade es gerade runter (leider nur Edge in der Schule verfügbar:( ) und werde dann mal testen, den YFM Stream zu hören.
xiiaLive (Lite) heißt die imo brauchbarste App zum Abspielen von Streams. Über den Market scheint sie jedoch nicht mehr verfügbar zu sein...
Dass der Android-Player keine Streams abspielen kann liegt jedoch am Betriebssystem.
Der Testbericht hört sich soweit ja ganz vielversprechend, lediglich die geringe Akku-Laufzeit von 4 Stunden finde ich etwas entäuschend. Wobei das bei solchen Geräten natürlich nichts ungewöhnliches ist.