100 Wörter: Sterben der Netzdemokratie
Erschienen am 11.12.10 20:50 Uhr in der Kategorie Kolumnen.
Das Internet ist ein Ort, der anonym erscheint, es aber nicht ist. Gut ausgebildete Computerfachleute sind jederzeit in der Lage, einen beliebigen Benutzer aufzuspüren.
Dennoch hat sich das Netz zu einem Ort entwickelt, indem nur der Nutzer als Souverän agiert. Seltsame Regeln werden ignoriert oder ironisch wahrgenommen.
In den letzten Jahren hat die internationale Politik dieses Leck in ihrem Machtbereich entdeckt und dazu angesetzt, das Netz kontrollieren zu wollen. Es gibt auch gute Gründe dafür: Daten mit krimineller Herkunft können hier kaum kontrolliert werden.
Dennoch sind dies die einzigen Gründe, die nicht als fataler Bruch des Demokratieverständnisses zu sehen sind.
Dennoch hat sich das Netz zu einem Ort entwickelt, indem nur der Nutzer als Souverän agiert. Seltsame Regeln werden ignoriert oder ironisch wahrgenommen.
In den letzten Jahren hat die internationale Politik dieses Leck in ihrem Machtbereich entdeckt und dazu angesetzt, das Netz kontrollieren zu wollen. Es gibt auch gute Gründe dafür: Daten mit krimineller Herkunft können hier kaum kontrolliert werden.
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