Leviathan: Die geheime Mission
Erschienen am 20.12.10 14:55 Uhr in der Kategorie Rezensionen.
Eine Steampunk-Story, die kurz vor dem Ersten Weltkrieg spielt und den Thronfolger der Habsburger zusammenbringt mit einer jungen Engländerin.
Viele Steampunk-Geschichten spielen im Mittelalter. Doch die neue Serie von Jugendbuch-Erfolgsautor Scott Westerfeld, der neben seiner Schreibertätigkeit auch als Software-Designer und Komponist tätig ist, spielt im Jahre 1914, kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Dabei vermischt er reale Gegebenheiten mit fiktionalen Elementen.
Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die Welt in zwei Gruppen unterteilt ist, die sich durch den Umgang mit Techniken unterscheidet. Dabei gibt es die Mechanisten, die voll auf den Umgang mit Technik und Mechanik setzt, und die Darwinisten, die nach den Ideen Darwins Kreaturen erzeugen, die Maschinen ersetzen. Eine solche Kreatur ist das Luftschiff „Leviathan“, welches die Engländer geschaffen haben. Es handelt sich dabei um eine Art fliegenden Wal, der nur durch ein komplexes Ökosystem als Luftschiff fungieren kann.
Deryn, ein Mädchen aus England, will unbedingt zum Militär und gibt sich deswegen als Junge aus, wird zu Mr Sharp. Sie hat bereits ehrgeizig die Prinzipien der Darwinisten studiert und kennt sich bestens aus. Alek ist der Sohn von Kaiser Franz Ferdinand, der mit seiner bürgerlichen Gattin in Sarajewo ermordet wird. Alek steht die Thronfolge eigentlich nicht zu, da seine Mutter nicht adeligen Geschlechtes ist. Auf der Flucht in die politisch neutrale Schweiz in einem sogenannten „Läufer“, einem militärischen Gerät der Mechanisten, erfährt er jedoch, dass diese sich an den Papst gewendet hatten um so eine Sondergenehmigung zu bekommen, dass er doch Thronfolger werden kann. Ein Krieg scheint durch Spannungen zwischen den Verbündeten England und Frankreich und den Verbündeten Deutschland, Österreich-Ungarn und Russland zu entstehen.
Der Leser verfolgt den jungen Alek auf der Flucht, während Deryn aufgrund eines Unwetters schicksalhaft auf der Leviathan landet. Im Laufe der Geschichte werden beide zusammengeführt und bemerken, dass sie nur überleben können, wenn beide zusammenarbeiten. Ein friedlicher, kollegialer Mikrokosmos entsteht in einem sich verkriegenden Makrokosmos.
Leviathan ist ein fantastischer Roman, der historische Realitäten exzellent mit fiktionalen Maschinen und sagenhaften Tierschöpfungen verknüpft. Die Schicksale, die der junge Alek und die junge Deryn verbinden, packen den Leser vom Anfang bis zum Ende und machen Lust auf die beiden Nachfolgebände, die beide recht bald in den nächsten Monaten veröffentlicht werden sollen. Begleitet werden die Romane von Skizzierungen und Zeichnungen von Keith Thompson.
„Leviathan: Die geheime Mission“ ist erschienen im CBJ-Verlag unter der ISBN 978-3-570-13969-1
und kostet 17,95 Euro.
Viele Steampunk-Geschichten spielen im Mittelalter. Doch die neue Serie von Jugendbuch-Erfolgsautor Scott Westerfeld, der neben seiner Schreibertätigkeit auch als Software-Designer und Komponist tätig ist, spielt im Jahre 1914, kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Dabei vermischt er reale Gegebenheiten mit fiktionalen Elementen.
Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die Welt in zwei Gruppen unterteilt ist, die sich durch den Umgang mit Techniken unterscheidet. Dabei gibt es die Mechanisten, die voll auf den Umgang mit Technik und Mechanik setzt, und die Darwinisten, die nach den Ideen Darwins Kreaturen erzeugen, die Maschinen ersetzen. Eine solche Kreatur ist das Luftschiff „Leviathan“, welches die Engländer geschaffen haben. Es handelt sich dabei um eine Art fliegenden Wal, der nur durch ein komplexes Ökosystem als Luftschiff fungieren kann.
Deryn, ein Mädchen aus England, will unbedingt zum Militär und gibt sich deswegen als Junge aus, wird zu Mr Sharp. Sie hat bereits ehrgeizig die Prinzipien der Darwinisten studiert und kennt sich bestens aus. Alek ist der Sohn von Kaiser Franz Ferdinand, der mit seiner bürgerlichen Gattin in Sarajewo ermordet wird. Alek steht die Thronfolge eigentlich nicht zu, da seine Mutter nicht adeligen Geschlechtes ist. Auf der Flucht in die politisch neutrale Schweiz in einem sogenannten „Läufer“, einem militärischen Gerät der Mechanisten, erfährt er jedoch, dass diese sich an den Papst gewendet hatten um so eine Sondergenehmigung zu bekommen, dass er doch Thronfolger werden kann. Ein Krieg scheint durch Spannungen zwischen den Verbündeten England und Frankreich und den Verbündeten Deutschland, Österreich-Ungarn und Russland zu entstehen.
Der Leser verfolgt den jungen Alek auf der Flucht, während Deryn aufgrund eines Unwetters schicksalhaft auf der Leviathan landet. Im Laufe der Geschichte werden beide zusammengeführt und bemerken, dass sie nur überleben können, wenn beide zusammenarbeiten. Ein friedlicher, kollegialer Mikrokosmos entsteht in einem sich verkriegenden Makrokosmos.
Leviathan ist ein fantastischer Roman, der historische Realitäten exzellent mit fiktionalen Maschinen und sagenhaften Tierschöpfungen verknüpft. Die Schicksale, die der junge Alek und die junge Deryn verbinden, packen den Leser vom Anfang bis zum Ende und machen Lust auf die beiden Nachfolgebände, die beide recht bald in den nächsten Monaten veröffentlicht werden sollen. Begleitet werden die Romane von Skizzierungen und Zeichnungen von Keith Thompson.
„Leviathan: Die geheime Mission“ ist erschienen im CBJ-Verlag unter der ISBN 978-3-570-13969-1
Immer ausgehend von 5 
Spannung:



Lesespaß:


Fantasiefaktor:




Gesamt:




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Lesespaß:



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