100 Wörter: Plagiatsvorwurf am Loveparade-Mahnmal
Erschienen am 22.12.10 18:48 Uhr in der Kategorie Kolumnen.
Es gibt doch nichts, was es nicht gibt. Den Preis für den besten Entwurf des Mahnmals für das Unglück der Loveparade in Duisburg erhielt ein „Plagiat“.
Der Begriff ist an dieser Stelle recht ulkig, da der Preisträger die Lizenz für den Entwurf anscheinend ordnungsgemäß gekauft und als Vorschlag eingesandt hat. Dass er die Originalkünstlerin hierbei nicht genannt hat, war sein einziges Vergehen. Dennoch hat er den Vorschlag zurückgezogen, weil die Künstlerin das Werk als Bild der Freude veröffentlicht haben wollte.
Was mich eigentlich viel mehr stört, ist der Begriff „Mahnmal“. Ein Mahnmal ist üblicherweise eine Mahnung, kein Ort der Erinnerung.
Der Begriff ist an dieser Stelle recht ulkig, da der Preisträger die Lizenz für den Entwurf anscheinend ordnungsgemäß gekauft und als Vorschlag eingesandt hat. Dass er die Originalkünstlerin hierbei nicht genannt hat, war sein einziges Vergehen. Dennoch hat er den Vorschlag zurückgezogen, weil die Künstlerin das Werk als Bild der Freude veröffentlicht haben wollte.
Was mich eigentlich viel mehr stört, ist der Begriff „Mahnmal“. Ein Mahnmal ist üblicherweise eine Mahnung, kein Ort der Erinnerung.
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