"Der Sog" von Stephen M. Irwin
Erschienen am 26.12.10 13:47 Uhr in der Kategorie Rezensionen.
Nach dem Unfalltod seiner Frau kehrt Nick Close in seine australische Heimat zurück. Ein Motorradunfall schenkt ihm das "zweite Gesicht", durch das er die Geister von Toten, die entweder durch Mord oder Selbstmord ums Leben gekommen sind, sehen kann. Leider verbindet Nick mit Tallon, seiner Heimatstadt, auch unglückliche Erinnerungen; ist doch sein damals bester Freund in einem Wald nahe dem Stadtgebiet vor 25 Jahren ermordet worden. Er selbst entging dem Täter nur zufällig. Und obwohl ihm der Wald schon damals unheimlich, ja fast verflucht erschien, geht eine unerklärliche Anziehung von ihm aus.
Tatsächlich geschieht kurz nach Nicks Heimkehr erneut ein Mord. Er wirft seine Angst beiseite und begibt sich an den Ort des Geschehens, wo sich ihm der Geist des getöteten Kindes zeigt, das aber von einer unsichtbaren Macht in dem Wald gehalten wird. Mithilfe seiner Schwester Suzette recherchiert Nick, dass Tallong schon seit lang zurückliegender Vergangenheit Ort einer Serie nie aufgeklärter Kindermorden ist. Er findet in einer Kirche die Spur des "grünen Mannes". Ein Wesen, welches die Menschen schon seit der vorchristlichen Zeit gleichermaßen verehren als auch fürchten. Sein wahrer Feind aber ist eine uralte Hexe, die im Dienst des "grünen Mannes" steht. Nick beschließt, dem Morden ein Ende zu bereiten und macht sich auf den Weg in den düsteren Wald von Tallong. Doch er läuft geradewegs in die Arme seines Feindes, der schon auf ihn wartet...
"Der Sog" ist der Debüt-Roman des Australiers Stephen M. Irwin und beschreibt nicht nur die Anziehung eines scheinbar verfluchten Ortes, sondern auch die Wirkung auf den Leser, der in den
Bann des Buches gezogen wird.
Irwin eifert St. King und D.Koonz nach; seine Romanfiguren sind alltagstauglich mit Durchschnittsverstand, die in eine Situation gedrängt werden, die sie überfordert. Dies ist wiederum frustrierend für den Leser, da es zu lange dauert, bis die Charaktere bemerken, was um sie herum vorgeht. Stephen M. Irwing gelingt es nicht, seine Handlung so zu konzentrieren, dass sie mit dem großartigen Ende mithalten kann. Dadurch, dass er viele Handlungen zu ausführlich beschreibt, nimmt er ungewollt Tempo aus der Story. Trotzdem schafft es Irwin mit seinem Buch dem Leser das Grauen bzw. den Grusel nahe zu bringen.
Summa summarum kann der Leser mit der gelieferten Mystik und der Spannung zufrieden sein.
Der Sog von Stephen M. Irwin ist erschienen im Blanvalet-Verlag und ist unter der ISBN 978-3442375752
für 8,95 Euro zu bekommen.
Ein Bericht von Beate Liebst
Tatsächlich geschieht kurz nach Nicks Heimkehr erneut ein Mord. Er wirft seine Angst beiseite und begibt sich an den Ort des Geschehens, wo sich ihm der Geist des getöteten Kindes zeigt, das aber von einer unsichtbaren Macht in dem Wald gehalten wird. Mithilfe seiner Schwester Suzette recherchiert Nick, dass Tallong schon seit lang zurückliegender Vergangenheit Ort einer Serie nie aufgeklärter Kindermorden ist. Er findet in einer Kirche die Spur des "grünen Mannes". Ein Wesen, welches die Menschen schon seit der vorchristlichen Zeit gleichermaßen verehren als auch fürchten. Sein wahrer Feind aber ist eine uralte Hexe, die im Dienst des "grünen Mannes" steht. Nick beschließt, dem Morden ein Ende zu bereiten und macht sich auf den Weg in den düsteren Wald von Tallong. Doch er läuft geradewegs in die Arme seines Feindes, der schon auf ihn wartet...
"Der Sog" ist der Debüt-Roman des Australiers Stephen M. Irwin und beschreibt nicht nur die Anziehung eines scheinbar verfluchten Ortes, sondern auch die Wirkung auf den Leser, der in den
Bann des Buches gezogen wird.
Irwin eifert St. King und D.Koonz nach; seine Romanfiguren sind alltagstauglich mit Durchschnittsverstand, die in eine Situation gedrängt werden, die sie überfordert. Dies ist wiederum frustrierend für den Leser, da es zu lange dauert, bis die Charaktere bemerken, was um sie herum vorgeht. Stephen M. Irwing gelingt es nicht, seine Handlung so zu konzentrieren, dass sie mit dem großartigen Ende mithalten kann. Dadurch, dass er viele Handlungen zu ausführlich beschreibt, nimmt er ungewollt Tempo aus der Story. Trotzdem schafft es Irwin mit seinem Buch dem Leser das Grauen bzw. den Grusel nahe zu bringen.
Summa summarum kann der Leser mit der gelieferten Mystik und der Spannung zufrieden sein.
Der Sog von Stephen M. Irwin ist erschienen im Blanvalet-Verlag und ist unter der ISBN 978-3442375752
Ein Bericht von Beate Liebst
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