„Ach so! Warum der Apfel vom Baum fällt“…
Erschienen am 26.12.10 14:40 Uhr in der Kategorie Rezensionen.
Ranga Yogeshwar setzt seine Buchserie, in der er Alltagsphänomene erklärt, weiter fort mit dem Titel „Ach so!“.
Ranga Yogeshwar ist bekannt als Der Wissensmoderator der ARD. In seinem ersten schriftlichen Werk „Sonst noch Fragen“ klärte er bereits sämtliche Alltagsphänomene wie die Drehrichtung des Strudesl der ablaufenden Badewanne oder, woher der Uhrzeigersinn ursprünglich kommt. In seinem neuen Werk klärt er unter anderem, wieso die Augen beim Zwiebelschneiden tränen und, was Tulpen mit der Finanzkrise zu tun haben sollen.
Letztere Tatsache erklärt Yogeshwar so: Im 17. Jahrhundert bestimmte der Tulpenmarkt jahrzehntelang in Holland die Krise, nachdem auf Tulpen viel spekuliert wurde. Im damaligen Europa hatten die Niederländer das höchste Pro-Kopf-Einkommen. Die Tulpe galt als Statussymbol und wurde überwiegend in reichen und adeligen Gärten angepflanzt. Doch die erwünschte Streifenverzierung der Tulpen entstand nur durch eine Virusinfektion, was kaum jemand gewusst hatte. Dadurch entstanden wilde Spekulationen, sodass später nur noch Papiere ausgetauscht wurden, ohne, dass es die versprochenen Tulpen teilweise überhaupt gegeben hat. Am 3.Februar 1637 kam es dann zu einer Krise, ähnlich der Krise, die durch Spekulationen auf Immobilien in den USA entstanden war. Viele haben Haus und Vermögen verloren. Heute werden immer noch 80 Prozent aller Tulpen weltweit in den Niederlanden gepflanzt.
Diese beiden Sachverhalte und etliche mehr erklärt Yogeshwar auf unterhaltsame Art in „Ach so! Warum der Apfel vom Baum fällt und weitere Rätsel des Alltags“. Das Buch ist erschienen im KiWi-Verlag unter der ISBN 978-3-462-04265-8
und kostet 8,95 Euro.
Ranga Yogeshwar ist bekannt als Der Wissensmoderator der ARD. In seinem ersten schriftlichen Werk „Sonst noch Fragen“ klärte er bereits sämtliche Alltagsphänomene wie die Drehrichtung des Strudesl der ablaufenden Badewanne oder, woher der Uhrzeigersinn ursprünglich kommt. In seinem neuen Werk klärt er unter anderem, wieso die Augen beim Zwiebelschneiden tränen und, was Tulpen mit der Finanzkrise zu tun haben sollen.
Letztere Tatsache erklärt Yogeshwar so: Im 17. Jahrhundert bestimmte der Tulpenmarkt jahrzehntelang in Holland die Krise, nachdem auf Tulpen viel spekuliert wurde. Im damaligen Europa hatten die Niederländer das höchste Pro-Kopf-Einkommen. Die Tulpe galt als Statussymbol und wurde überwiegend in reichen und adeligen Gärten angepflanzt. Doch die erwünschte Streifenverzierung der Tulpen entstand nur durch eine Virusinfektion, was kaum jemand gewusst hatte. Dadurch entstanden wilde Spekulationen, sodass später nur noch Papiere ausgetauscht wurden, ohne, dass es die versprochenen Tulpen teilweise überhaupt gegeben hat. Am 3.Februar 1637 kam es dann zu einer Krise, ähnlich der Krise, die durch Spekulationen auf Immobilien in den USA entstanden war. Viele haben Haus und Vermögen verloren. Heute werden immer noch 80 Prozent aller Tulpen weltweit in den Niederlanden gepflanzt.
Diese beiden Sachverhalte und etliche mehr erklärt Yogeshwar auf unterhaltsame Art in „Ach so! Warum der Apfel vom Baum fällt und weitere Rätsel des Alltags“. Das Buch ist erschienen im KiWi-Verlag unter der ISBN 978-3-462-04265-8
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