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Dienstag: Sieben Wege reich zu werden
Erschienen am 22.1.11 15:30 Uhr in der Kategorie Sonstiges.

Es gibt verschiedene Wege, reich zu werden. Nikolaus Nützel beschreibt in seinem neuen Buch sieben davon. Stoff genug für ein Thema des Tages.

Nikolaus Nützel ist freier Journalist beim Bayerischen Rundfunk und schreibt Sachbücher für Jugendliche beim cbj Verlag. In seinem neuen Buch „7 Wege reich zu werden, 7 Wege arm zu werden“ beschreibt er Wirtschaft mal anders, und zwar so, dass es auch Jugendliche verstehen. Hauptsächlich geht er darauf ein, welche Wege es gibt, um reich zu werden, und welche Wege es in die Armut gibt. In Sachen Armut klärt er beispielsweise auf, wie es in der Dritten Welt zugeht, welche Länder die ärmsten der Welt sind und wie man dazu beitragen kann, dass sich die Lage dort verbessert. Bei unserem Thema des Tages wollen wir darauf eingehen, welche Wege es zum Reichtum gibt. Für grobe Zusammenfassungen siehe die heutigen your.facts.

Wer einen recht anschaulichen und spannenden Einblick in den Bereich Wirtschaft bekommen will, der sollte einen Blick in „7 Wege reich zu werden, 7 Wege arm zu werden“ von Nikolaus Nützel werfen. Das Buch ist unter der ISBN 978-3570138465 im CBJ Verlag erschienen und kostet 16,99 Euro.

Was hältst du von Milliardären? Findest Du es ungerecht, dass ein kleiner Teil der Bevölkerung im Reichtum schwimmt, während viele Menschen hungern müssen? Was sind Deine Pläne, zum Reichtum zu gelangen? Welcher Weg aus your.facts scheint Dir am vernünftigsten?

++ your.facts ++
Weg 1: Das Modell „Aldi“. Die Gründer des damaligen „Albrecht Discounts“, später Aldi, zählen zu den reichsten Menschen in Deutschland. Karl Albrecht soll allein 17,3 Milliarden Euro besitzen. Sein Bruder ist mit zirka 12,3 Milliarden Euro auch gar nicht so schlecht dran. Das Prinzip, welches sie reich gemacht hat, ist ganz einfach: sie verkaufen Waren sehr günstig, aber etwas teurer, als sie eingekauft wurden. Man rechnet damit, dass jeder ausgegebene Euro den Albrecht-Brüdern zirka 3 bis 4 Cent Gewinn bringt.

++ your.facts ++
Weg 2: Das Modell „Fabrikant“. Susanne Klatten ist mit einem geschätzten Vermögen von zirka 8,2 Milliarden Euro auch ganz schön reich. Sie ist Großaktionärin unter anderem bei BMW und verdient dadurch mit jedem Euro, den dortige Arbeiter verdienen, ein bisschen mit. Ungefähr 80 Millionen Euro hat sie 2009 durch ausgeschüttete Dividende erhalten.

++ your facts ++
Weg 3: Das Modell „Monopolist“. Microsoft ist mit dem Betriebssystem Windows absoluter Marktführer. Etwa 95 Prozent Marktanteil sorgen dafür, dass die Konkurrenz ganz schön zu Schwitzen hat. Microsoft Gründer Bill Gates hatte damals mit der Entwicklung von MS-DOS und später eben Windows einen richtig guten Schachzug gemacht. Denn das System wurde vom Systemhersteller IBM aufgekauft und hat sich rasend schnell als DAS Betriebssystem schlechthin verbreitet. Bill Gates galt sehr lange Zeit als reichster Mensch der Welt. Sein Vermögen wird geschätzt auf 38,9 Milliarden Dollar.

++ your.facts ++
Weg 4: Das Modell „Ölscheich“. Erdöl ist eine ganz schön tolle Sache. Es dient als einer der wichtigsten Treibstoffe, man kann daraus Kunststoffe jeder Art herstellen und heizen. Glück haben die Scheichs der Vereinten Arabischen Emirate. Denn diese besitzen Land, bei dem sich der wertvolle Rohstoff abbauen lässt. Und seitdem die vielfältige Verwendung des Erdöls entdeckt wurde, sind viele Staaten, die diesen Rohstoff nicht besitzen, abhängig von den Ölscheichs. Und wegen dieser Abhängigkeit können diese auch ordentlich an der Preisschraube drehen.

++ your.facts ++
Weg 5: Das Modell „Chef“. Wendelin Wiedeking war einmal Chef von Porsche. Sein Jahreseinkommen bewegte sich schätzungsweise zwischen 60 und 80 Millionen Euro. Macht einen Stundenlohn von mehr al 15.000 Euro. Das ist hundert- bis tausendmal so viel wie bei einem normalen Angestellten bei Porsche.

++ your.facts ++
Weg 6: Das Modell „Star“. Michael Ballack ist der teuerste Fußballstar in Deutschland. Sein Jahreseinkommen zu seinen besten Zeiten wird geschätzt auf 20 Millionen Euro. Mit daran beteiligt sind Werbekunden, die von dem Erfolg des Stars mit profitieren wollen und daher einiges springen lassen, um ihre Marke mit ihm verbinden zu dürfen. Christiano Ronaldo übrigens war Real Madrid ganze 94 Millionen Euro wert. Das Jahresgehalt von mehreren Millionen Euro ist dabei noch gar nicht enthalten.

++ your.facts ++
And finally Weg 7: Das Modell „Spekulant“. Spekulationen haben im 17. Jahrhundert in den Niederlanden angefangen, und zwar mit Tulpen. Damals wurde auf die edlen Zwiebeln so lange spekuliert, bis die erste „Blase“ geplatzt ist und eine Zwiebel den Wert eines halben Lebensgehaltes eines normalen Arbeiters bekommen hatte. Heute ist der Handel mit Aktien sehr beliebt. Viele Leute zahlen für virtuelle Güter einen bestimmten Preis in der Hoffnung, dass sich dieser erhöht, um die Aktie später für mehr Geld wieder verkaufen zu können, als sie eingekauft wurde. Manchmal geht dieses System allerdings nur solange gut, bis wieder eine „Blase“ zu zerplatzen droht und der Wert innerhalb kürzester Zeit ins Nichts sinkt.

Julian C.



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