„Ich bin ein Genie und unsagbar böse“
Erschienen am 23.1.11 13:35 Uhr in der Kategorie Rezensionen.
Oliver ist das, was man als unterdurchschnittlich intelligenten Schüler bezeichnen würde. Aber denkste! Alles nur Fassade! Denn in Wirklichkeit ist er der drittreichste Mensch auf Erden, der eigene Bodyguards, sämtliche Vertreter und etliche Firmen besitzt. Er hat sich im Hintergrund ein Weltimperium aufgebaut und den anderen vorgespielt, dass er total doof sei. Die Schule, die er besucht, wird rundum durch seine Rechercheabteilung überwacht und er besitzt Geheimknöpfe, die beispielsweise Kakao aus dem Trinkbrunnen sprudeln lassen.
Doch sein Vater, ein mittelmäßig erfolgreicher Moderator im Fernsehen, verachtet ihn bereits seit seiner Geburt und macht ihn für sein eigenes Scheitern verantwortlich. Er traut ihm nichts zu. Als Oliver erzählt, dass man ihn zur Wahl zum Klassensprecher aufstellen lassen wollte, macht ihm sein Vater alles andere als Mut und wenig zuversichtlich macht er ihm klar, dass er selbst es mit großem Vorsprung damals zum Klassensprecher geschafft hatte. Was Oliver aber beträfe sei es ja auch schon ganz gut, wenigstens nominiert worden zu sein. Von da an ist sich Oliver im Klaren, dass er diese Wahl unbedingt gewinnen muss. Und dabei will er keine Mittel auslassen.
Dem Direktor schickt er einen Vertreter, den Motivator, der fordert, dass Oliver zur Wahl aufgestellt wird. Dies lässt der Direktor aber nur im Tausch gegen eine höchst seltene Boba Fett Figur zu, die Oliver bei einem afrikanischen Diktator aufzutreiben versucht. Die dabei aufgetretenen Komplikationen, die es nebenbei auch als Top-Schlagzeilen in die Zeitung geschafft haben, werden sich aber später noch bei Olivers Imperium rächen.
„Ich bin ein Genie und unsagbar böse“ ist der erste Jugendroman von Josh Lieb, der früher Drehbücher für die Simpsons geschrieben hat, und kommt sehr unterhaltend frisch herüber. Die Story ist von Anfang bis Ende absurd-komisch und entlockt teilweise den einen oder anderen Lacher. Wer den Humor der Simpsons mag, der wird auch dieses Werk mit Freude lesen.
„Ich bin ein Genie und unsagbar böse“ von Josh Lieb ist unter der ISBN 978-3570-13747-5
im CBJ-Verlag erschienen und kostet 14,99 Euro.
Doch sein Vater, ein mittelmäßig erfolgreicher Moderator im Fernsehen, verachtet ihn bereits seit seiner Geburt und macht ihn für sein eigenes Scheitern verantwortlich. Er traut ihm nichts zu. Als Oliver erzählt, dass man ihn zur Wahl zum Klassensprecher aufstellen lassen wollte, macht ihm sein Vater alles andere als Mut und wenig zuversichtlich macht er ihm klar, dass er selbst es mit großem Vorsprung damals zum Klassensprecher geschafft hatte. Was Oliver aber beträfe sei es ja auch schon ganz gut, wenigstens nominiert worden zu sein. Von da an ist sich Oliver im Klaren, dass er diese Wahl unbedingt gewinnen muss. Und dabei will er keine Mittel auslassen.
Dem Direktor schickt er einen Vertreter, den Motivator, der fordert, dass Oliver zur Wahl aufgestellt wird. Dies lässt der Direktor aber nur im Tausch gegen eine höchst seltene Boba Fett Figur zu, die Oliver bei einem afrikanischen Diktator aufzutreiben versucht. Die dabei aufgetretenen Komplikationen, die es nebenbei auch als Top-Schlagzeilen in die Zeitung geschafft haben, werden sich aber später noch bei Olivers Imperium rächen.
„Ich bin ein Genie und unsagbar böse“ ist der erste Jugendroman von Josh Lieb, der früher Drehbücher für die Simpsons geschrieben hat, und kommt sehr unterhaltend frisch herüber. Die Story ist von Anfang bis Ende absurd-komisch und entlockt teilweise den einen oder anderen Lacher. Wer den Humor der Simpsons mag, der wird auch dieses Werk mit Freude lesen.
„Ich bin ein Genie und unsagbar böse“ von Josh Lieb ist unter der ISBN 978-3570-13747-5
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