100 Wörter: „Ballett ist was für Schwule!“
Erschienen am 7.2.11 21:01 Uhr in der Kategorie Kolumnen.
Dass jeglicher Tanzsport primär von homosexuellen Männern beherrscht wird, ist ein Vorurteil, das jeder verneinen sollte, der einmal Tango getanzt hat. Tanzen ist seit Urzeiten eine Form des Vorspiels, was für Homosexuelle eher uninteressant ist.
Dennoch ist es uns anerzogen, dass Tanzen Mädchensache ist und jeder Mann, der das auch tut, schwul sein muss, wobei das Wort „schwul“ hier in ausschließlich negativem Kontext gebraucht wird.
Bezieht man dieses Vorurteil auf das Ballett, der Königsdisziplin des Tanzes, so mag es sein, dass im professionellen Sport tatsächlich mehr Homosexuelle arbeiten. Aber die Betrachtung ist gerade für heterosexuelle Männer äußerst interessant, glaubt mir.
Dennoch ist es uns anerzogen, dass Tanzen Mädchensache ist und jeder Mann, der das auch tut, schwul sein muss, wobei das Wort „schwul“ hier in ausschließlich negativem Kontext gebraucht wird.
Bezieht man dieses Vorurteil auf das Ballett, der Königsdisziplin des Tanzes, so mag es sein, dass im professionellen Sport tatsächlich mehr Homosexuelle arbeiten. Aber die Betrachtung ist gerade für heterosexuelle Männer äußerst interessant, glaubt mir.
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