100 Wörter: Naziaufmärsche in Dresden
Erschienen am 19.2.11 20:00 Uhr in der Kategorie Kolumnen.
Es ist wirklich nicht mein Plan, Nazis zu verteidigen. Dennoch finde ich das Verhalten, das der Entscheidung der Stadt Dresden, „Naziaufmärsche“ zuzulassen, entgegen gebracht wird, durchaus merkwürdig.
Einerseits demonstrieren Menschen gegen die Nationalsozialisten, da diese den demokratischen Rechtsstaat gefährden. Andererseits fänden sie es ok, denselbigen demokratische Grundrechte zu entziehen.
Gleichzeitig ist die Polizei, die der Entscheidung der Stadt zu folgen hat, damit beschäftigt, diejenigen unter Kontrolle zu halten, die den Rechtsstaat ebenso untergraben wollen und die Trennung von Nazi- und Antifa-Demonstration durchbrechen wollen.
Könnte man solche Demonstrationen nicht auf einen anderen Tag schieben, um die Schutzmacht der Demokratie zu entlasten?
Einerseits demonstrieren Menschen gegen die Nationalsozialisten, da diese den demokratischen Rechtsstaat gefährden. Andererseits fänden sie es ok, denselbigen demokratische Grundrechte zu entziehen.
Gleichzeitig ist die Polizei, die der Entscheidung der Stadt zu folgen hat, damit beschäftigt, diejenigen unter Kontrolle zu halten, die den Rechtsstaat ebenso untergraben wollen und die Trennung von Nazi- und Antifa-Demonstration durchbrechen wollen.
Könnte man solche Demonstrationen nicht auf einen anderen Tag schieben, um die Schutzmacht der Demokratie zu entlasten?
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