100 Wörter: Störer politischer Veranstaltungen
Erschienen am 4.3.11 20:02 Uhr in der Kategorie Kolumnen.
Es ist eine seltsame Angewohnheit von politischen Jugendorganisationen Kundgebungen der gegnerischen Parteien zu stören, indem sie Plakate oder Ähnliches hochhalten.
Üblicherweise machen das die Jugendorganisationen von eher linken Parteien, die etwas radikaler anmuten.
Heute kam allerdings Gregor Gysi in unser beschauliches Göppingen, ein Politiker der Spitzenklasse, durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Nach etwa 10 Minuten kam dann ein peinlicher Auftritt der Jungen Union, die Schilder mit SED-Vorwürfen bemalt hatte.
Gysi reagierte entsprechend und machte sich in gewohnt charmanter Manier über diese JU-Delegation lustig, was die Angesprochenen aber nicht davon abhielt, stupide diesen einzigen Vorwurf als Argument zu verwenden.
Üblicherweise machen das die Jugendorganisationen von eher linken Parteien, die etwas radikaler anmuten.
Heute kam allerdings Gregor Gysi in unser beschauliches Göppingen, ein Politiker der Spitzenklasse, durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Nach etwa 10 Minuten kam dann ein peinlicher Auftritt der Jungen Union, die Schilder mit SED-Vorwürfen bemalt hatte.
Gysi reagierte entsprechend und machte sich in gewohnt charmanter Manier über diese JU-Delegation lustig, was die Angesprochenen aber nicht davon abhielt, stupide diesen einzigen Vorwurf als Argument zu verwenden.
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Kommentare
Gott immer diese SED Vorwuerfe. Gerade die Union hat es noetig. War doch der ehemalige Kanzler aus der eigenen Reihe (Kurt Georg Kiesinger) ein Mitglied der NSDAP. Gut lassen wir diese wirren Aussagen. Aber wenn man so argumentiert, muesste man mehrere aeltere Parteimitglieder der Konservativen oder auch hohe Mitglieder diverser bekannten Firmen am Kragen fassen. Also lasst Vergangenheit doch Vergangenheit sein.