Redewendung: Das zeitliche segnen
Erschienen am 18.3.11 22:59 Uhr in der Kategorie Kolumnen.
Die Begriffe „Zeitliche“ sowie die „Zeitlichkeit“ sind Begriffe für die vergängliche Welt. Von dieser nimmt der Sterbende Abschied und erwünscht sich den Segen Gottes herbei. Bei vielen wird der letzte Wunsch eines Sterbenden für sehr wirkungsvoll gehalten, so ist der Segen, den sich der Sterbende herbeiwünscht, das Beste, was dieser für seine Hinterbliebenen und deren Welt tun kann. Auch heute verwendet man noch einige der damals verwendeten Segensprüche, so auch der folgende aus dem 17. Jh.: „Nun sieht mich kein Mensch nimmermehr, Gott gesegn euch alle, wo ihr seyt! Gott gesegn mit alle Wollustbarkeit! Gott gesegn mein Herren und Gemahl! Gott gesegn euch, Berg und Tal!"
Quelle: Redewendung - Thomas von Gleni
Quelle: Redewendung - Thomas von Gleni
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