Theo Boone und der unsichtbare Zeuge
Erschienen am 5.4.11 12:35 Uhr in der Kategorie Rezensionen.
John Grisham ist erfolgreicher Autor von Kriminal- und Justizromanen. Mit Theo Boone erscheint seine erste Jugendbuch-Reihe.
Theo Boone ist 13 Jahre alt und Sohn eines Anwaltspärchens. Auch sein Onkel ist Jurist, Theo ist also im Grunde ständig von solchen umgeben. Das macht ihm aber gar nichts aus, im Gegenteil: Wenn er erwachsen ist, dann will er selbst Anwalt werden. Trotz seines zarten Alters hat er bereits so etwas wie ein eigenes Mini-Büro in der Kanzlei seiner Eltern. Er lässt sich es nicht nehmen, auch seinen Freunden und Schulkollegen juristische Hilfe anzubieten. Theo ist befreundet mit dem Richter Gantry, was ihm die besondere Möglichkeit gibt, mehrere Gerichtsverhandlungen hautnah mit zu erleben. All das führt dazu, dass Theo ein fundiertes Wissen rund um die Gerichtswelt und die amerikanische Justiz hat.
Im ersten Band der Serie mit dem Titel „Theo Boone und der unsichtbare Zeuge“ interessiert ihn ein besonders brisanter Fall rund um Peter Duffy, der seine Frau ermordet haben soll. Die Beweislage steht zu seinem Gunsten, ein Alibi scheint ihn gut aus der Sache rauskommen zu lassen. Theo verfolgt mit seiner Schulklasse diesen Fall und hat das Gefühl, dass Duffy schuldig ist. Und eines Tages kommt ein Freund auf ihn zu, dessen Bruder Augenzeuge ist, der beweisen kann, dass Peter Duffy schuldig ist. Doch dieser ist ein illegaler Einwanderer, sodass er Angst hat sich der Polizei zu stellen. Theo muss also eine vermittelnde Rolle einnehmen und mit Hilfe seiner Eltern und Richter Gantry erreichen, dass der Agenzeuge so vernommen werden kann, dass er nicht abgeschoben werden muss.
Theo Boone ist erfrischend neuartig und hinterlässt viele Eindrücke vom amerikanischen Gerichtswesen. Für seine 13 Jahre ist er überdurchschnittlich intelligent und kennt sich unrealistisch gut mit dem Gerichtswesen aus. So fällt es ihm extrem leicht einer Freundin das Insolvenzverfahren genau zu erklären. Oftmals wirkt Theo streberhaft und übermütig, ist also eher weniger die Art von Person, mit der man gern befreundet wäre. Schade ist auch, dass die Story sehr lahm anfängt und erst gegen Seite 100 anfängt spannend zu werden. Dennoch ist die solide Story interessant und spannend und macht Lust auf den nächsten Band der Reihe.
„Theo Boone und der unsichtbare Zeuge“ ist erschienen im HEYNE fliegt! Verlag unter der ISBN 978-3453260009
und kostet im Buchhandel 14,99 Euro. Fazit: Ein spannender Justizroman, der Jugendlichen vor allem einen Eindruck vom Justizsystem der Amerikaner verschafft, trotzdem an einigen Ecken Makel vorweist.
Theo Boone ist 13 Jahre alt und Sohn eines Anwaltspärchens. Auch sein Onkel ist Jurist, Theo ist also im Grunde ständig von solchen umgeben. Das macht ihm aber gar nichts aus, im Gegenteil: Wenn er erwachsen ist, dann will er selbst Anwalt werden. Trotz seines zarten Alters hat er bereits so etwas wie ein eigenes Mini-Büro in der Kanzlei seiner Eltern. Er lässt sich es nicht nehmen, auch seinen Freunden und Schulkollegen juristische Hilfe anzubieten. Theo ist befreundet mit dem Richter Gantry, was ihm die besondere Möglichkeit gibt, mehrere Gerichtsverhandlungen hautnah mit zu erleben. All das führt dazu, dass Theo ein fundiertes Wissen rund um die Gerichtswelt und die amerikanische Justiz hat.
Im ersten Band der Serie mit dem Titel „Theo Boone und der unsichtbare Zeuge“ interessiert ihn ein besonders brisanter Fall rund um Peter Duffy, der seine Frau ermordet haben soll. Die Beweislage steht zu seinem Gunsten, ein Alibi scheint ihn gut aus der Sache rauskommen zu lassen. Theo verfolgt mit seiner Schulklasse diesen Fall und hat das Gefühl, dass Duffy schuldig ist. Und eines Tages kommt ein Freund auf ihn zu, dessen Bruder Augenzeuge ist, der beweisen kann, dass Peter Duffy schuldig ist. Doch dieser ist ein illegaler Einwanderer, sodass er Angst hat sich der Polizei zu stellen. Theo muss also eine vermittelnde Rolle einnehmen und mit Hilfe seiner Eltern und Richter Gantry erreichen, dass der Agenzeuge so vernommen werden kann, dass er nicht abgeschoben werden muss.
Theo Boone ist erfrischend neuartig und hinterlässt viele Eindrücke vom amerikanischen Gerichtswesen. Für seine 13 Jahre ist er überdurchschnittlich intelligent und kennt sich unrealistisch gut mit dem Gerichtswesen aus. So fällt es ihm extrem leicht einer Freundin das Insolvenzverfahren genau zu erklären. Oftmals wirkt Theo streberhaft und übermütig, ist also eher weniger die Art von Person, mit der man gern befreundet wäre. Schade ist auch, dass die Story sehr lahm anfängt und erst gegen Seite 100 anfängt spannend zu werden. Dennoch ist die solide Story interessant und spannend und macht Lust auf den nächsten Band der Reihe.
„Theo Boone und der unsichtbare Zeuge“ ist erschienen im HEYNE fliegt! Verlag unter der ISBN 978-3453260009
Immer ausgehend von 5 
Spannung:


Lesespaß:


Fantasiefaktor:

Gesamt:



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Kommentare
Absolut genial programmiert! Tausend Wochen alte News bleiben ewig lang stehen und eine Rezension, für die man über eine Stunde gebraucht hat, ist nach einem Tag sofort durch eine neue ersetzt wurden. Was für ein Schwachsinn!