Gericht erlaubt Rache
Erschienen am 13.5.11 15:19 Uhr in der Kategorie Nachrichten.
Im Dadgostari-Hospital in Teheran wird Ameneh Bahrami (32) eine Pipette in der Hand halten, gefüllt mit ätzender Säure.
Sie wird nach den Augen des Verbrechers tasten, der betäubt auf einem OP-Tisch liegt. Ameneh Bahrami wird ihm Säure in die Augen tröpfeln, 20 Tropfen links, 20 rechts, die sich zischend durch Lider und Augäpfel fressen werden.
Vor sieben Jahren hatte ihr Freund Ameneh mit Säure übergossen, weil sie ihn nicht heiraten wollte. Ameneh kämpfte sechs Jahre lang vor einem iranischen Gericht dafür, den Täter eigenhändig zu bestrafen. Und dann das Unglaubliche: Die Richter fällen das für viele Menschen unfassbar grausame Urteil. Ameneh selbst sagt dazu: "Ich will keine Rache, ich will nur dass das Gesetz hilft und andere Menschen nicht das erleiden müssen, was ich erleiden musste.“ Trotz mehrerer Operationen ist Ameneh Bahrami bis heute auf beiden Augen blind und im Gesicht, an Armen, Händen und der Brust entstellt. Der Täter sitzt derzeit den Rest seiner zwölfjährigen Haftstrafe im Gefängnis ab. Am Tag der Urteilsvollstreckung wird laut Pressemeldung Bahramis Bruder die junge Frau mit dem Auto ins Justizkrankenhaus in Teheran fahren. Dort darf Bahrami ihrem Peiniger Säure ins Gesicht träufeln, der Mann soll zuvor betäubt werden. Begleitet wird sie dabei auch von ihrer Mutter und zwei Reportern.
Sie wird nach den Augen des Verbrechers tasten, der betäubt auf einem OP-Tisch liegt. Ameneh Bahrami wird ihm Säure in die Augen tröpfeln, 20 Tropfen links, 20 rechts, die sich zischend durch Lider und Augäpfel fressen werden.
Vor sieben Jahren hatte ihr Freund Ameneh mit Säure übergossen, weil sie ihn nicht heiraten wollte. Ameneh kämpfte sechs Jahre lang vor einem iranischen Gericht dafür, den Täter eigenhändig zu bestrafen. Und dann das Unglaubliche: Die Richter fällen das für viele Menschen unfassbar grausame Urteil. Ameneh selbst sagt dazu: "Ich will keine Rache, ich will nur dass das Gesetz hilft und andere Menschen nicht das erleiden müssen, was ich erleiden musste.“ Trotz mehrerer Operationen ist Ameneh Bahrami bis heute auf beiden Augen blind und im Gesicht, an Armen, Händen und der Brust entstellt. Der Täter sitzt derzeit den Rest seiner zwölfjährigen Haftstrafe im Gefängnis ab. Am Tag der Urteilsvollstreckung wird laut Pressemeldung Bahramis Bruder die junge Frau mit dem Auto ins Justizkrankenhaus in Teheran fahren. Dort darf Bahrami ihrem Peiniger Säure ins Gesicht träufeln, der Mann soll zuvor betäubt werden. Begleitet wird sie dabei auch von ihrer Mutter und zwei Reportern.
Trackbacks: (URL: http://www.youth-fm.de/trackback.php?id=1587)
Noch keine Trackbacks vorhanden.Dieser Artikel ist Eigentum des Jugendradios Youth FM und des jeweiligen Redakteurs. Ohne schriftliche Genehmigung dürfen Teile dieses Textes ausschließlich zur privaten Nutzung kopiert werden.
Eine Übersicht aller Artikel findest du in unserem Artikel-Archiv









Kommentare
unfassbar :O