4.7.12 18:32 Uhr von Coolrunning14

Geiselnahme von Karlsruhe endet in einem Blutbad - Nachrichten - Artikelarchiv

Heute Morgen gegen acht Uhr sollte der Gerichtsvollzieher mit einem Begleiter eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Karlsruher Nordstadt räumen. Der Täter, ein 53-jähriger arbeitsloser Jäger, nahm den Gerichtsvollzieher, einen Schlüsseldienstmitarbeiter, den neuen Mieter sowie seine 55-jährige Lebensgefährtin zunächst als Geiseln.
Laut Polizeisprecher war der Mann mit zwei Pistolen, einer Schrotflinte, einer Übungshandgranate und reichlich Munition schwer bewaffnet.
Doch der Täter hatte auch Fesselwerkzeug bereit gelegt und somit seine Tat geplant.
Nach ca. drei Stunden Geiselnahme stürmte das Spezialeinsatzkommando der Polizei die Wohnung um 11:45 Uhr und nahm Brandgeruch war. Zu diesem Zeitpunkt waren alle Personen, auch der Täter, tot.
Tathergang
Der Geiselnehmer ließ zuvor einen Mitarbeiter des Sozialamtes laufen. Dieser informierte dann um 8:55 Uhr die Polizei.
Die Geiseln wurden gezwungen sich gegenseitig zu fesseln.
Währenddessen versuchte der Schlüsseldienstmitarbeiter dem Täter die Waffe zu entreißen und wurde durch mehrere Schüsse getötet. Danach wurden die beiden anderen Geiseln, der Gerichtsvollzieher sowie der neue Wohnungsinhaber, durch Kopfschüsse regelrecht hingerichtet. Danach tötete er seine Lebensgefährtin mit einem aufgesetzten Schuss in die Brust. Zum Schluss richtete sich der Geiselnehmer selbst durch einen Kopfschuss.

[small]Thorben Wengert / pixelio.de[/small]
Tagsgeiselnahme, karlsruhe, polizei