10.8.12 22:02 Uhr von enton

Laser, Bass und tausende Raver: Die Nature One 2012 - Radio News - Artikelarchiv

Beim Betreten der 18. Nature One hat man erst einmal das Gefühl, das man nicht auf einem Technofestival landet, sondern auf dem Trainingsgelände der Bundeswehr. Überall kleine Hangar, Wachtürme und außenherum ein riesiger Stacheldrahtzaun. Doch hier geht es nicht um eine Militärübung, sondern darum,


Wie der Veranstelter, die i-Motion GmbH, berichtet, begannen die Vorbereitungen für das Festival bereits eine Woche vor dem offiziellen Startschuss. Der Rasen für den Campingplatz wurde gemäht, Zelte für die verschiedenen Floors aufgebaut und auch die riesigen Bühnenelemente des Open-Air-Floors, auf dem Top-DJ’s wie Paul van Dyk, Nervo oder auch Hardwell ihre Beats präsentierten. Nach Aussage des Veranstalters verlief alles nach Plan, nur am Donnerstagabend kam Hektik auf. Niemand wusste, wo nach getaner Arbeit, das Feierabend-Bier stand, schmunzelte man auf der Pressekonferenz. Dennoch: Das Raverparadies war in vollen Zügen vollendet und man konnte somit am Freitagabend das Festivalgelände um 20 Uhr eröffnen.

Am Freitag, den 3. August um 20 Uhr ging es dann los. Tausende Raver stürmten auf die alte Raketenbasis Pydna. Top-Act auf dem Open-Air-Floor waren an diesem Abend Laserkraft 3D. Die Jungs von Laserkraft 3D dazu am Samstag nach ihrem Auftritt: „Als der Laser bei uns das erste Mal anging, war das wie so ein Flash. Einfach Wahnsinn, mit was für einer Power die Laser den Himmel erleuchteten. Meiner Meinung nach schon fast zu viel!“. Auch das Zusammenspiel von Musik und Ton lobten Laserkraft 3D: „Hier auf der Pdydna kooperierten das Licht und die Musik einfach so klasse. Die Atmosphäre wurde somit sehr gut wiedergegeben.“ Erstmals gab es auf dem Open-Air-Floor Elemente an denen Lichttechnik befestigt wurde, die dazu auch noch hoch und runtergelassen werden konnten. Doch natürlich standen an diesem Abend nicht nur Laserkraft 3D auf der Bühne. Auch Ferry Corsten, Ian Carey oder Bingo Players mit natürlich zahlreichen weiteren Top-DJ’s.

Richtig los ging es dann am Samstag, welcher die meisten Highlights zurecht versprach. Diesmal öffneten sich die Pforten schon zwei Stunden früher als zum Vortag. Der erste große Act an diesem sonnigen Sommertag war für mich ganz klar NERVO. Das australische DJane-Duo hat den Open-Air-Floor auch bei vollem Tageslicht noch zum Beben gebracht. Doch dieser Abend brachte mehr als nur diesen einen Top-Act. Nach Stunden voller dröhnender Bässe, feiermutiger Raver, sowie nach einer halbstündigen Pressekonferenz und einem der wohl schönsten Feuerwerke, die ich je gesehen habe, kam der DJ, der auf der Pressekonferenz bereits als Resident bezeichnet wurde. Er blieb immer am Boden, ist ein herzensguter Mensch und trägt sich die Nature One schon Monate vorher als Booking in seinen Kalender ein. Die rede ist von Paul van Dyk. Um zirka 1:30 Uhr startete er sein Set mit vielen Tracks, die den vollen Dancefloor zum Beben brachte. Anderthalb Stunden lang ging sein Set. Parallel dazu spielten auf weiteren vier Floors auch andere Top DJs wie Felix Kröcher und Sven Väth. Nach der Liveperformance von Anthony Rother, stand um kurz vor vier Uhr am Sonntagmorgen Hardwell auf dem Open-Air-Floor. „Please welcome, from Breda Netherlands… Hardwell!“ dröhnte es aus den Boxen und die Meute hob die Hände zum Eröffnungsbeat von Hardwell. Die fahrbaren Bühnenelemente, an denen Moving-Lights instaliiert waren, fuhren hoch und runter, die Laser tobten sich über den Köpfen der Ravern aus und alle feierten Hardwell.

Bis 9 Uhr konnte man sich noch die Beats diverser DJs auf dem Gelände der Raketenbasis Pydna anhören und dazu in den außergewöhnlichsten Kostümen tanzen. Und dann war sie auch schon vorbei, die diesjährige Nature one mit tausenden Ravern aus ganz Europa.

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