Barack Obama gedenkt den Ermordeten im KZ Buchenwald
Erschienen am 5.6.09 18:08 Uhr in der Kategorie Nachrichten.
Der US-Amerikanische Präsident Barack Obama, der am gestrigen Donnerstag, den 4. Juni um ca. 20:50 Uhr, auf dem Dresdner Flughafen landete, besuchte heute morgen zusammen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel das grüne Gewölbe und die Frauenkirche in Dresden.
Anschließend reiste er mit ihr in die Gedenkstätte Buchenwald, welche ca. 10 km von Weimar entfernt ist. Während sie durch das Haupttor gingen, auf dem der Spruch „Jedem das Seine“ steht, hielten die Bundeskanzlerin und der US-Präsident eine weiße Rose in der Hand, welche sie während ihres Rundgangs an einem Denkmal niederlegten. Für ihn sei der Besuch dieses Ortes auch eine Begegnung mit seiner Familiengeschichte. Sein heute 84-jähriger Onkel (Bruder der Großmutter) gehörte im April 1945 zu den US-Soldaten, die einen Teil der Häftlinge befreiten.
Obama sagte, dass der Besuch des Konzentrationslagers sein Anliegen war und das er damit ein Zeichen für Demokratie und Freiheit und gegen Diktatur und Rassismus setzen möchte. Das, was er dort gesehen hat, werde er nie mehr in seinem Leben vergessen. In der Gedenkstätte sind von 1937 bis 1945 rund 56.000 Menschen getötet und ca. 250.000 Menschen aus 36 Ländern inhaftiert wurden.
Während seines Deutschland-Besuchs wird Barack Obama noch das Militärhospital in Landstuhl/Pfalz besichtigen.
Quelle: ZDF heute
Anschließend reiste er mit ihr in die Gedenkstätte Buchenwald, welche ca. 10 km von Weimar entfernt ist. Während sie durch das Haupttor gingen, auf dem der Spruch „Jedem das Seine“ steht, hielten die Bundeskanzlerin und der US-Präsident eine weiße Rose in der Hand, welche sie während ihres Rundgangs an einem Denkmal niederlegten. Für ihn sei der Besuch dieses Ortes auch eine Begegnung mit seiner Familiengeschichte. Sein heute 84-jähriger Onkel (Bruder der Großmutter) gehörte im April 1945 zu den US-Soldaten, die einen Teil der Häftlinge befreiten.
Obama sagte, dass der Besuch des Konzentrationslagers sein Anliegen war und das er damit ein Zeichen für Demokratie und Freiheit und gegen Diktatur und Rassismus setzen möchte. Das, was er dort gesehen hat, werde er nie mehr in seinem Leben vergessen. In der Gedenkstätte sind von 1937 bis 1945 rund 56.000 Menschen getötet und ca. 250.000 Menschen aus 36 Ländern inhaftiert wurden.
Während seines Deutschland-Besuchs wird Barack Obama noch das Militärhospital in Landstuhl/Pfalz besichtigen.
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Kommentare
Also ich war ja selbst Anfang April mit meiner Klasse in Weimar und im KZ Buchenwald und der kontrast zwischen den beiden Orten auf so engem Raum ist einfach extrem. Was leider nicht mehr so ganz nachvollziehen ist, ist, wie es dort wirklich einmal gewesen sein muss, da vieles wegen der Seuchengefahr abgerissen werden musste. DEnnoch kann man sich durch Bilder uvm gut genug in die Situation der Häftlinge hineinversetzen...jedoch nachvollziehen und begreifen kann man es nicht. Ich kann echt nur jedem ans Herz legen diese Gedenkstätte einmal zu besuchen, um einfach seinen Horizont zu erweitern udn viel mehr über die deutsche Geschichte und das grausame was damals dort geschehen ist nachzuvollziehen.