Mysteriöser Heckenschütze terrorisiert Autobahnen
Erschienen am 12.11.09 20:04 Uhr in der Kategorie Nachrichten.
Ein mysteriöser Unfall auf der A3 bei Würzburg rief die Polizei auf den Plan.
Bei einem Unfall hat eine 40-jährige Autofahrerin aus Bautzen in Sachsen die Kontrolle über ihren Wagen verloren und ist so in die Leitplanke gefahren. Bei der Untersuchung im Krankenhaus fand man im Hals der schwer verletzten Frau ein kleines Teil eines Projektils. Laut Polizei kann die Frau momentan nicht weiterhelfen, ist aber nicht in Lebensgefahr.
Trotzdem Prüft die Polizei jetzt Zusammenhänge mit ähnlichen Vorfällen.
Nach Angaben einer Sprecherin des BKA seien seit Juli 2008 aus ganz Deutschland 248 Fälle bekannt bei denen Unbekannte auf Fahrzeuge schossen. Zum Glück kam es aber erst jetzt zu Verletzungen. Es ist aber immer noch nicht ganz geklärt ob der Unfall zu der Anschlagsserie gehört.
Die Polizei rätselt außerdem noch ob der Schütze bei der A3 aus einem fahrenden Auto schoss oder vom Straßenrand. Dass die Frau gezielt attackiert wurde, so die Polizei, sei sehr unwahrscheinlich da es zu dunkel war.
Die Ermittler versuchten zu klären, woher die Kugel kam. Allerdings kann die Frau nicht helfen: „ Die Frau hat den Schuss gar nicht wahrgenommen“, sagte der Polizeisprecher. Ob das Projektil aus einem Gewehr, einer Pistole oder aus einem Revolver stammt, konnte auch nicht fest gestellt werden.
Für die Ermittlungen, zwei Tage nach der Tat, musste die Autobahn nahe Würzburg für gut zwei Stunden gesperrt werden. Fünf Polizisten durchsuchten die Gegend, unter anderem mit einem Metalldetektor. Die Funde sollen nun ausgewertet werden. Auch das Auto der Frau wird kriminaltechnisch untersucht.
In dem Fall ermittelt nun auch eine 20-köpfige Sonderkommission der Kripo. Schon am Mittwoch meldeten sich drei Männer deren Fahrzeuge ebenfalls von Kugeln getroffen wurden. Alle drei waren auf der A3 bei Würzburg unterwegs.
In ganz Europa wird immer wieder auf Fahrzeuge geschossen, vor allem auf Autotransporter.
Das BKA koordiniert seit Anfang August die nationale und internationale Suche nach dem oder den Schützen. Das Problem: Weil die Einschusslöcher meist erst beim Abladen der Wagen gefunden wurden, lässt sich kaum ermitteln, wo die Schüsse abgefeuert wurden. Inzwischen konnten aber Strecken ausgemacht werden, an denen besonders oft geschossen wurde: Darunter seien die Autobahnen 3, 4, 5, 8 und 61
Bild: AngelaL / PIXELIO
Quelle:Bild.de
Bei einem Unfall hat eine 40-jährige Autofahrerin aus Bautzen in Sachsen die Kontrolle über ihren Wagen verloren und ist so in die Leitplanke gefahren. Bei der Untersuchung im Krankenhaus fand man im Hals der schwer verletzten Frau ein kleines Teil eines Projektils. Laut Polizei kann die Frau momentan nicht weiterhelfen, ist aber nicht in Lebensgefahr.
Trotzdem Prüft die Polizei jetzt Zusammenhänge mit ähnlichen Vorfällen.
Nach Angaben einer Sprecherin des BKA seien seit Juli 2008 aus ganz Deutschland 248 Fälle bekannt bei denen Unbekannte auf Fahrzeuge schossen. Zum Glück kam es aber erst jetzt zu Verletzungen. Es ist aber immer noch nicht ganz geklärt ob der Unfall zu der Anschlagsserie gehört.
Die Polizei rätselt außerdem noch ob der Schütze bei der A3 aus einem fahrenden Auto schoss oder vom Straßenrand. Dass die Frau gezielt attackiert wurde, so die Polizei, sei sehr unwahrscheinlich da es zu dunkel war.
Die Ermittler versuchten zu klären, woher die Kugel kam. Allerdings kann die Frau nicht helfen: „ Die Frau hat den Schuss gar nicht wahrgenommen“, sagte der Polizeisprecher. Ob das Projektil aus einem Gewehr, einer Pistole oder aus einem Revolver stammt, konnte auch nicht fest gestellt werden.
Für die Ermittlungen, zwei Tage nach der Tat, musste die Autobahn nahe Würzburg für gut zwei Stunden gesperrt werden. Fünf Polizisten durchsuchten die Gegend, unter anderem mit einem Metalldetektor. Die Funde sollen nun ausgewertet werden. Auch das Auto der Frau wird kriminaltechnisch untersucht.
In dem Fall ermittelt nun auch eine 20-köpfige Sonderkommission der Kripo. Schon am Mittwoch meldeten sich drei Männer deren Fahrzeuge ebenfalls von Kugeln getroffen wurden. Alle drei waren auf der A3 bei Würzburg unterwegs.
In ganz Europa wird immer wieder auf Fahrzeuge geschossen, vor allem auf Autotransporter.
Das BKA koordiniert seit Anfang August die nationale und internationale Suche nach dem oder den Schützen. Das Problem: Weil die Einschusslöcher meist erst beim Abladen der Wagen gefunden wurden, lässt sich kaum ermitteln, wo die Schüsse abgefeuert wurden. Inzwischen konnten aber Strecken ausgemacht werden, an denen besonders oft geschossen wurde: Darunter seien die Autobahnen 3, 4, 5, 8 und 61
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