Das Verchromen geht weiter!
Erschienen am 22.11.09 8:42 Uhr in der Kategorie Nachrichten.
Nachdem Google bereits mit dem Internetbrowser Chrome angefangen hatte, die Computerwelt mit dem Übergangsmetall, welches Chemiker im Periodensystem als Cr verewigt haben, zu überziehen, folgt nun der nächste Streich! Chrom assoziiert man als klein, sparsam, wendig und schnell, und Google hofft, dass die Endanwender das auch auf das neue Google Betriebssystem „Chrome OS“ beziehen werden, welches vergangenen Donnerstag in Kalifonien vorgestellt wurde. Außer einer ersten Vorabversion, welche ein anderes Betriebssystem zum Starten voraussetzte, gab es aber bislang eher wenig zu sehen.
Das kostenlose Betriebssystem soll binnen weniger Sekunden start- und einsatzbereit sein, was dadurch erreicht wird, dass nur der Chrome Browser geladen werden muss. Die Startzeit in Tests belief sich auf unglaubliche 7 Sekunden vom Drücken des Startknopfes bis hin zur Eingabeaufforderung des Passwortes. Alle Programme des Betriebssystems sollen entweder kostenlos angeboten werden oder per monatlicher Miete gebucht werden können. Die meisten Daten wie Dokumente werden direkt über das Internet an die Google Zentrale zur Speicherung geschickt, sodass eine geringe Systemanforderung für das Endgerät, vorallem für sogenannte Netbooks (Minilaptops), sichergestellt werden kann. Aber auch ohne Internetzugang sollen die Hauptfunktionen weiter genutzt werden können, sodass man als UMTS Surfer im nächsten Funkloch nicht ganz verloren sein wird.
Kritisiert wird das neue Betriebssystem von Google in Sachen Datensicherheit und Datenschutz, da ja wieder einmal, wie von Google gewöhnt, die Daten in den USA auf den Servern des Internetkonzerns gespeichert werden. Dieses in Fachkreisen „Cloud-Computing“ genannte Verfahren wurde bereits in der Vergangenheit von mehreren Fachexperten als äußerst unsicher eingestuft. Auch muss jeder selbst wissen, welche Daten er Google weiter anvertrauen möchte...
Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 22.11.2009. Christopher Schrader, "Rechnen in der Wolke".
Das kostenlose Betriebssystem soll binnen weniger Sekunden start- und einsatzbereit sein, was dadurch erreicht wird, dass nur der Chrome Browser geladen werden muss. Die Startzeit in Tests belief sich auf unglaubliche 7 Sekunden vom Drücken des Startknopfes bis hin zur Eingabeaufforderung des Passwortes. Alle Programme des Betriebssystems sollen entweder kostenlos angeboten werden oder per monatlicher Miete gebucht werden können. Die meisten Daten wie Dokumente werden direkt über das Internet an die Google Zentrale zur Speicherung geschickt, sodass eine geringe Systemanforderung für das Endgerät, vorallem für sogenannte Netbooks (Minilaptops), sichergestellt werden kann. Aber auch ohne Internetzugang sollen die Hauptfunktionen weiter genutzt werden können, sodass man als UMTS Surfer im nächsten Funkloch nicht ganz verloren sein wird.
Kritisiert wird das neue Betriebssystem von Google in Sachen Datensicherheit und Datenschutz, da ja wieder einmal, wie von Google gewöhnt, die Daten in den USA auf den Servern des Internetkonzerns gespeichert werden. Dieses in Fachkreisen „Cloud-Computing“ genannte Verfahren wurde bereits in der Vergangenheit von mehreren Fachexperten als äußerst unsicher eingestuft. Auch muss jeder selbst wissen, welche Daten er Google weiter anvertrauen möchte...
Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 22.11.2009. Christopher Schrader, "Rechnen in der Wolke".
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Kommentare
Ja Google und datensicherheit ka ich wüsst nicht ob ich von google ein betriebsystem zulegen würde weil ich nicht genau weiß was man mit meinen daten macht Ok weiß mann bei anderen auch nicht aber bei google wär ich vorsichtig:)