Streit beim Weltklimagipfel in Kopenhagen
Erschienen am 9.12.09 22:01 Uhr in der Kategorie Nachrichten.
Beim Weltklimagipfel in Kopenhagen ist es am dritten Tag zu Konflikten zwischen den Industriestaaten und den Entwicklungs- und Schwellenländern gekommen. Diese werfen unter Führung Chinas den USA und der EU vor, alte kolonialistische Ziele zu verfolgen.
Aus diesem Grund wird auch in den kommenden zwei Tagen verstärkt auf den EU-Gipfel in Brüssel geschaut, bei dem die Staatchefs aus Europa neue Ziele für den Gipfel beschließen könnten. Aus Berliner Regierungskreisen heißt es, dass man aber wahrscheinlich den alten Kurs halten wird. Derweil kritisieren konservative Abgeordnete der USA Präsident Barack Obama.
Der sudanesische Sprecher warf Gastgeber Dänemark vor, nicht mehr das Kyoto-Abkommen fortsetzen zu wollen, sondern auf ein neues zu setzten, welches den Schwellen- und Entwicklungsländern auch Verpflichtungen zur Treibhausgas-Emission auferlegt. Die EU reagierte mit dem Gegenvorwurf, China würde die Diskussion zentraler Klimaprobleme verhindern.
Aber auch die Entwicklungs- und Schwellenländer ziehen beim Klimagipfel nicht unbedingt an einem Strang: Weil am Wochenende der Inselstaat Tuvalu darauf bestand, dass die Abkommen verbindlich seien müssen, wurde das Plenum heute vorübergehend unterbrochen. Greenpeace kritisiert, dass die EU und USA sich dazu nicht geäußert hätten.
In den USA gibt es auch Konflikte. Im Sender FOX-News kündigte der Abgeordnete James Sensenbrenner an, dass er zum Gipfel reisen würde und den anderen Staatschefs klarmacht, dass der US-Kongress entgegen Versprechungen Obamas kein Gesetz verabschieden würde.
Währenddessen rückte die Dänische Polizei wegen der am Samstag stattfindenden Massendemonstration in Kampfausrüstung zu Hausdurchsuchungen und stärkeren Grenzkontrollen an. In einem Gebäude, indem ca. 100 junge Leute schliefen, fand die Polizei zahlreiche "waffenähnliche Gegenstände". Zur Demonstration werden knapp 30 000 Personen erwartet.
Podcast: Hier klicken
Quelle: Zeit Online
Aus diesem Grund wird auch in den kommenden zwei Tagen verstärkt auf den EU-Gipfel in Brüssel geschaut, bei dem die Staatchefs aus Europa neue Ziele für den Gipfel beschließen könnten. Aus Berliner Regierungskreisen heißt es, dass man aber wahrscheinlich den alten Kurs halten wird. Derweil kritisieren konservative Abgeordnete der USA Präsident Barack Obama.
Der sudanesische Sprecher warf Gastgeber Dänemark vor, nicht mehr das Kyoto-Abkommen fortsetzen zu wollen, sondern auf ein neues zu setzten, welches den Schwellen- und Entwicklungsländern auch Verpflichtungen zur Treibhausgas-Emission auferlegt. Die EU reagierte mit dem Gegenvorwurf, China würde die Diskussion zentraler Klimaprobleme verhindern.
Aber auch die Entwicklungs- und Schwellenländer ziehen beim Klimagipfel nicht unbedingt an einem Strang: Weil am Wochenende der Inselstaat Tuvalu darauf bestand, dass die Abkommen verbindlich seien müssen, wurde das Plenum heute vorübergehend unterbrochen. Greenpeace kritisiert, dass die EU und USA sich dazu nicht geäußert hätten.
In den USA gibt es auch Konflikte. Im Sender FOX-News kündigte der Abgeordnete James Sensenbrenner an, dass er zum Gipfel reisen würde und den anderen Staatschefs klarmacht, dass der US-Kongress entgegen Versprechungen Obamas kein Gesetz verabschieden würde.
Währenddessen rückte die Dänische Polizei wegen der am Samstag stattfindenden Massendemonstration in Kampfausrüstung zu Hausdurchsuchungen und stärkeren Grenzkontrollen an. In einem Gebäude, indem ca. 100 junge Leute schliefen, fand die Polizei zahlreiche "waffenähnliche Gegenstände". Zur Demonstration werden knapp 30 000 Personen erwartet.
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Quelle: Zeit Online
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Kommentare
Das gleiche Thema nehmen wir gerade im Englischunterricht durch: Die sollen ja schnell zu einer Lösung kommen, denn so wie es jetzt ist, kann es nicht weitergehen. Wir müssen einfach stärker an die nachfolgenden generationen denken...doch wir dürfen auch nicht nur alles auf die Politik schieben, sondern jeder sollte selbst anfangen mit Strom zu sparen.