Anschlagsversuch in den USA
Erschienen am 26.12.09 14:18 Uhr in der Kategorie Nachrichten.
Washington: Auf dem Flug von Amsterdam nach Detroit hat ein 23-jähriger Nigerianer versucht, das Flugzeug in die Luft zu sprengen. US-Nachrichten zufolge handelt es sich um Umar Farouk Abdulmutallab. Ersten Erkenntnissen nach hat er Verbindungen zu Al-Quaida-nahen Terrorgruppen.
Abdulmutallab versuchte mit einem explosivem Gemisch, die Maschine zu zerstören. Die Zündung des Sprengsatzes versagte beim ersten Versuch und es gab nur eine kleine Detonation. Einige Passagiere bemerkten dies, stürzten sich auf ihn und überwältigten ihn.
Die Fluggesellschaft Delta meldete zunächst, dass ein Mann Knallkörper hochgehen ließ. Doch wenige Minuten später meldeten mehrere Fernsehsender, dass es sich um einen höchst gefährlichen Sprengsatz handle und das es ein terroristischer Akt gewesen sei.
Der Sender NBC teilte mit, dass der Mann als Ingenieursstudent am University College in London registriert ist. Er hatte ein ungültiges Visum, dass bereits am zwölften Juni abgelaufen sei. Der 23-Jährige stand offenbar nicht auf der schwarzen Liste, wie es zuvor berichtet worden war.
Gegen Mittag Ortszeit (18 Uhr MEZ) befand sich die Maschine im Landeanflug über Detroit, da soll er versucht haben, den Sprengsatz zu zünden. Dem Sender NBC zufolge beobachteten zwei Passagiere Abdulmutallab, wie er mit explosivem Gemisch, dass er an seinem Bein befestigte, hantierte. Ein Dritter sei dann auf ihn gesprungen und habe ihn überwältigt.
Einige Passagiere bemerkten nach wenigen Minuten einen Rauchgeruch im Flugzeug. Der Fluggast Syed Jafri berichtete, dass er drei Sitze hinter ihm den 23-Jährigen sah, wie er gerade mit etwas Glühendem hantierte. Abdulmutallab wählte seinen Platz mit Absicht dort, weil sich direkt neben ihm die Kraftstoffleitungen und die Leitungen zu den Triebwerken befinden. Bevor er einen zweiten Versuch starten konnte, sprang ein Passagier auf ihn und überwältigte ihn.
Präsident Barack Obama ordnete eine Verschärfung der Luftsicherheitsmaßnahmen an. Das Heimatschutzministerium teilte mit, dass sich Passagiere auf zusätzliche Überprüfungsmaßnahmen einstellen müssen, um die Sicherheit im nationalen und internationalen Luftverkehr zu sichern.
Quelle: Spiegel Online
Abdulmutallab versuchte mit einem explosivem Gemisch, die Maschine zu zerstören. Die Zündung des Sprengsatzes versagte beim ersten Versuch und es gab nur eine kleine Detonation. Einige Passagiere bemerkten dies, stürzten sich auf ihn und überwältigten ihn.
Die Fluggesellschaft Delta meldete zunächst, dass ein Mann Knallkörper hochgehen ließ. Doch wenige Minuten später meldeten mehrere Fernsehsender, dass es sich um einen höchst gefährlichen Sprengsatz handle und das es ein terroristischer Akt gewesen sei.
Der Sender NBC teilte mit, dass der Mann als Ingenieursstudent am University College in London registriert ist. Er hatte ein ungültiges Visum, dass bereits am zwölften Juni abgelaufen sei. Der 23-Jährige stand offenbar nicht auf der schwarzen Liste, wie es zuvor berichtet worden war.
Gegen Mittag Ortszeit (18 Uhr MEZ) befand sich die Maschine im Landeanflug über Detroit, da soll er versucht haben, den Sprengsatz zu zünden. Dem Sender NBC zufolge beobachteten zwei Passagiere Abdulmutallab, wie er mit explosivem Gemisch, dass er an seinem Bein befestigte, hantierte. Ein Dritter sei dann auf ihn gesprungen und habe ihn überwältigt.
Einige Passagiere bemerkten nach wenigen Minuten einen Rauchgeruch im Flugzeug. Der Fluggast Syed Jafri berichtete, dass er drei Sitze hinter ihm den 23-Jährigen sah, wie er gerade mit etwas Glühendem hantierte. Abdulmutallab wählte seinen Platz mit Absicht dort, weil sich direkt neben ihm die Kraftstoffleitungen und die Leitungen zu den Triebwerken befinden. Bevor er einen zweiten Versuch starten konnte, sprang ein Passagier auf ihn und überwältigte ihn.
Präsident Barack Obama ordnete eine Verschärfung der Luftsicherheitsmaßnahmen an. Das Heimatschutzministerium teilte mit, dass sich Passagiere auf zusätzliche Überprüfungsmaßnahmen einstellen müssen, um die Sicherheit im nationalen und internationalen Luftverkehr zu sichern.
Quelle: Spiegel Online
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