Sicherheitskonferenz in München
Erschienen am 12.2.10 21:45 Uhr in der Kategorie Nachrichten.
Nachdem der Iran ankündigte, Uran auf 20 Prozent anzureichern, um einen Forschungsreaktor zu betreiben, wurden die sechs Vertreter des Weltsicherheitsrates USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland aufmerksam. Denn es besteht die Gefahr, dass das Uran atomwaffentauglich gemacht werden kann. Würde dies passieren, wäre laut Westerwelle die Stabilität der Weltgemeinschaft bedroht und ein neues Wettrüsten vorprogrammiert.
Um unter anderem dieses Problem erneut zu klären berieten sich seit Freitag Außen- und Verteidigungsminister bei der Münchner Sicherheitskonferenz.
Anfang letzter Woche verkündete der Iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad, dass es möglich wäre, sein Atomprogramm international besser kontrollieren zu lassen. Außerdem schickte er seinen Außenminister Manuchehr Mottaki zur Konferenz nach München. Dort machte er allerdings deutlich, dass der Iran zur Aufbereitung von leicht angereichertem Uran im Ausland bereit sei, allerdings auf die Brennelemente für medizinische Zwecke nicht warten wolle. Der Tausch müsse also zeitgleich abgewickelt werden.
Er betonte, dass es sehr wichtig wäre, den politischen Willen beim Austausch zu zeigen und das Atomwaffen beim iranischen Militär nicht eingesetzt werden.
Seit Jahren versuchen die sechs Staaten, Garantien zu bekommen, dass die Atomenergie ausschließlich zivil genutzt wird.
Eine Lösung ergab sich aber nach der Konferenz nicht. Nachdem Kritik an Mottaki, wegen seinen oft ungenauen und meistens unverbindlichen Sätzen, geäußert wurde, ließ der iranische Präsident die Produktion des hochangereicherten Urans beginnen. Dabei erläuterte er jedoch immer wieder, dass es nur für den medizinischen Forschungsreaktor bestimmt sei.
China und Russland stehen jedoch weiterhin hinter dem Iran. Chinas Außenminister sprach von Geduld, Russlands zeigte Verständnis für die Sicherheitsinteressen. Solange die beiden Staaten hinter dem Iran stehen, könne man keine Strafmaßnahmen verschärfen und so gewinnt dieser Zeit, das Uran weiter anzureichern und so Schritt für Schritt waffenfähig zu machen.
Quelle: Pegnitzzeitung
Um unter anderem dieses Problem erneut zu klären berieten sich seit Freitag Außen- und Verteidigungsminister bei der Münchner Sicherheitskonferenz.
Anfang letzter Woche verkündete der Iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad, dass es möglich wäre, sein Atomprogramm international besser kontrollieren zu lassen. Außerdem schickte er seinen Außenminister Manuchehr Mottaki zur Konferenz nach München. Dort machte er allerdings deutlich, dass der Iran zur Aufbereitung von leicht angereichertem Uran im Ausland bereit sei, allerdings auf die Brennelemente für medizinische Zwecke nicht warten wolle. Der Tausch müsse also zeitgleich abgewickelt werden.
Er betonte, dass es sehr wichtig wäre, den politischen Willen beim Austausch zu zeigen und das Atomwaffen beim iranischen Militär nicht eingesetzt werden.
Seit Jahren versuchen die sechs Staaten, Garantien zu bekommen, dass die Atomenergie ausschließlich zivil genutzt wird.
Eine Lösung ergab sich aber nach der Konferenz nicht. Nachdem Kritik an Mottaki, wegen seinen oft ungenauen und meistens unverbindlichen Sätzen, geäußert wurde, ließ der iranische Präsident die Produktion des hochangereicherten Urans beginnen. Dabei erläuterte er jedoch immer wieder, dass es nur für den medizinischen Forschungsreaktor bestimmt sei.
China und Russland stehen jedoch weiterhin hinter dem Iran. Chinas Außenminister sprach von Geduld, Russlands zeigte Verständnis für die Sicherheitsinteressen. Solange die beiden Staaten hinter dem Iran stehen, könne man keine Strafmaßnahmen verschärfen und so gewinnt dieser Zeit, das Uran weiter anzureichern und so Schritt für Schritt waffenfähig zu machen.
Quelle: Pegnitzzeitung
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