Das Nibelungenlied an der WLB Esslingen
Erschienen am 28.3.10 18:49 Uhr in der Kategorie Events.
Nachdem wir letztens schon über „Theatersport“ an der Württembergischen Landesbühne Esslingen berichtet haben, waren wir am Welttheatertag (Samstag, 27.03.2010) nochmal im Theater in Esslingen, dieses mal im „Studio am Zollberg“, um uns das junge Stück „Das Nibelungenlied“ anzuschauen. Im Anschluss haben wir die Möglichkeit gehabt, mit Schauspieler Michael Amelung und Pressereferentin Jutta Ortelt ins Gespräch zu kommen.
„Das Nibelungenlied“ basiert auf der Prosa-Fassung von Franz Fühmann, welcher sich wiederum auf Schriften um das Jahr 1200 beruft. Mit jeder Menge Humor und trotzdem einer Begabung, die Dramatik des Stückes rüberzubringen, haben es die vier Schauspieler Sabine Christiane Dotzer (Kriemhild), Torsten Hoffmann (Siegfried von Xanten/König Etzel), Michael Amelung (Hagen von Tronje/Brünhild/Dietrich von Bern) und Martin Frolowitz (König Gunther/Bote/Zwerg Alberich) geschafft, in mehrere Rollen zu schlüpfen und ein unterhaltendes Schauspiel für Jung und Alt abzuliefern. In rasanten, vor allem für die erste Zuschauerreihe bedrohlich wirkenden Kampfszenen zeigen die Darsteller, dass sie viel Vorarbeit in das Stück gesteckt haben.
Die Geschichte basiert wie gesagt auf der Sage der Nibelungen, wie sie uns allen bekannt ist. Siegfried, welcher mithilfe einer Zauberhaut unsichtbar werden kann und welcher nach dem Baden in Drachenblut als unsterblich gilt, ist verliebt in Kriemhild, was der amtierenden Königin Brünhild jedoch ganz und gar nicht gefällt. Aber auch Siegfried ist verliebt in Kriemhild, beide merken sofort, dass sie füreinander geschaffen sind. Um die Heirat eingehen zu dürfen, muss Siegfried König Gunther mit seiner Tarnkappe im Kampf bei Eisland um Brünhild beistehen. Doch als Brünhild erfuhr, was für eine Schmach ihr angetan war, stand für sie fest: Siegfried muss sterben. So entlockt König Gunthers Anhänger Hagen von Tronje, der sich durch Siegfried ohnehin in seiner Gunst beim König eingeschränkt sieht, Kriemhild das Geheimnis, dass Siegfried an einem Schulterblatt verwundbar ist. Während einer Jagd ist so der perfekte Mord möglich, Hagen wird zum Mörder. Doch Kriemhild will Rache. Und die bekommt sie auch.
Das Stück „Das Nibelungenlied“ hatte seine Premiere an der WLB am 19.02.2010 und ist im April nochmal zu sehen, und zwar am 13.April um 19:30 Uhr, und freigegeben für Zuschauer ab 12 Jahren.
Interview mit Michael Amelung, Schauspieler der Württembergischen Landesbühne
Herr Amelung, Sie haben ja beim Stück „Werther!“ die Hauptrolle, eine Solorolle, übernommen. In wieweit unterscheidet sich die Arbeit an einem solchen Solostück im Gegensatz zur Arbeit an einem Stück wie „Das Nibelungenlied“?
Zuerst einmal ist der „Werther!“ ja eine ganz andere Form, es ist ja ein sehr freier Umgang mit dem Text von Goethe, einem klassischen Text. Wir haben uns als Vorbild für die Figur des Werthers eine moderne Figur gesucht, sowas in Richtung Kurt Cobain, einen Rockstar eben. Die Parallele zu Kurt Cobain, die direkt ins Auge springt, ist eben der Selbstmord und allgemein dieses Unzufriedensein mit der Welt. Das war eine sehr persönliche Arbeit, weil ich natürlich als einziger fast für 90 Minuten die volle Verantwortung auf der Bühne habe und mich nicht sozusagen verstecken kann hinter Kollegen oder eben mal ausruhen kann, sondern es geht knallhart durch. Dabei liegt auch der Reiz, muss ich sagen, denn anders als bei vielen Stücken wo man im Ensemble ist oder mit anderen Kollegen auf der Bühne steht, sind die Variationsmöglichkeiten größer. So ist nie eine Aufführung gleich der anderen sondern bei so einer Solonummer ist es besonders flexibel. Obwohl die Haltungen und die Sätze sich nicht verändern, ist es trotzdem so, dass manchmal je nach persönlicher Stimmung, je nach Tagesform die ich gerade habe, ein Abend mal eher melancholisch oder eher lustig oder eher verzweifelt ausfällt. Obwohl es wie gesagt immer dieselbe Geschichte bleibt, aber es können sich wie gesagt Nuancen verschieben. Das ist natürlich bei einem Stück, bei dem mehrere Leute auf der Bühne stehen nicht möglich, man kann sie ja nicht auflaufen lassen. Was mir beim „Nibelungenlied“ wiederum sehr gefällt, ist natürlich im Gegensatz zum „Werther!“ diese strenge Form - es ist ja oft so: Auftritt, Blick geradeaus, und dann zack den Text relativ klar und ohne viel Geschnörkel raushauen - das gefällt mir auch sehr gut, weil das eine ganz eigene Kraft hat; natürlich auch das Bühnenbild, die Kostüme, die Schwerter und überhaupt diese ganze sehr wuchtige Geschichte, was dem sehr zugute kommt. Man kann sich so richtig vom Sog dieser Geschichte mitreißen lassen.
Das Nibelungenlied hat ein ziemlich simples Bühnenset, aber als Zuschauer denkt man sich, es ist doch ziemlich kompliziert, innerhalb kürzester Zeit von einer Stelle an die andere zu kommen. Wie genau muss man sich das vorstellen hinter der Bühne?
Sie müssten sich das einmal von hinten angucken, das ist ziemlich spannend. Es ist wirklich so: man geht ab, zack zack... Also ich persönlich habe ja mehrere schnelle Umzüge, da muss man auch schnell unter der Sichtlinie für die Zuschauer darunter durchtauchen um dann im richtigen Moment auf der richtigen Position der Bühne zu sein. Da gibt es so 3,4 Stellen im Stück für mich, die sehr sehr knapp sind, wo ich mich also richtig beeilen muss. Der Vorteil ist natürlich: es wird nicht langweilig, also auch in den Szenen, wo ich nicht auf der Bühne bin, habe ich gut zu tun, also entweder raus aus der Perücke und rein in den Helm; schnell noch ein Requisit von da nach da bringen und dann zack wieder raus. Also es ist sehr sehr dicht und sehr komprimiert und hinter der Bühne ist eigentlich die ganze Zeit nur Stress in dem Sinne, dass also da eine Ankleiderin steht, die einem gleich den alten Fummel abnimmt, den neuen reicht und die Perücke aufsetzt. Es ist ziemlich turbulent hinter der Bühne.
Man hat die Schauspieler auch ziemlich schwitzen gesehen. Merken Sie das während des Auftrittes und sind sie froh, wenn es dann vorbei ist?
Das merke ich natürlich schon sehr, auch während des Spiels in diesen kleinen Momenten, wo man mal kurz hinter der Bühne zur Ruhe kommt, wenn es dann fließt - besonders unter der Perrücke natürlich - und je mehr Leute im Zuschauerraum sitzen, umso wärmer es draußen ist, desto wärmer wird es dann natürlich auch im Theaterraum. Also das ist schon ziemlich viel Flüssigkeit, die man da während einer Vorstellung verliert.
Wie lange sind Sie jetzt schon am Theater und wie sind Sie dazu gekommen, Schauspieler zu werden?
Ich bin jetzt Schauspieler seit 2004, als ich meinen Abschluss in Salzburg gemacht habe am Mozarteum. Dann habe ich ein paar freie Sachen gemacht... Festspiele, am Theater Basel... bis ich dann hier gelandet bin. Und wie bin ich Schauspieler geworden? Tja, eigentlich wie die meisten. Ich habe halt irgendwann in der Schule angefangen, Theater zu spielen. Ich komme vom Dorf, bei uns gab es kein Theater, und wir, meine Familie zumindest, sind nie ins Theater gegangen. Es hätte zwar die Möglichkeit gegeben, da hinzufahren, nach Hannover, aber das war immer relativ weit und wie gesagt, in meiner Familie gab es ja keine besonderen Affinitäten. Deswegen habe ich erst relativ spät zum Theater gefunden. Ich wollte ursprünglich mal Journalist werden, bin nach dem Abi nach Berlin gegangen und habe dort angefangen, Politikwissenschaft zu studieren, und habe nebenbei halt angefangen, Theaterworkshops, freie Theaterstücke und sowas mitzumachen. Und so hat das Interesse fürs Theater alles andere überlagert und dann habe ich angefangen, mich an den Schauspielschulen zu bewerben. In Salzburg hat es dann geklappt, und seitdem mache ich das.
Zum Schluss noch ein Wort zum heutigen Welttheatertag?
Rettet das Wuppertaler Schauspielhaus!
Interview mit der Pressereferentin Jutta Ortelt

So sieht wahre Liebe aus.
v.l. Michael Amelung (Brünhild), Martin Frolowitz (König Gunther), Torsten Hoffmann (Siegfried), Sabine Christiane Dotzer (Kriemhild)

Kriemhild findet den toten Siegfried.
vorn: Torsten Hoffmann (Siegfried), Sabine Christiane Dotzer (Kriemhild),
hinten: Martin Frolowitz (Bote)

Kriemhild hat ein gebrochenes Herz: Ihr Siegfried ist tot.
v.l. Michael Amelung (Hagen von Tronje), Martin Frolowitz (König Gunther),
Sabine Christiane Dotzer (Kriemhild)
„Das Nibelungenlied“ basiert auf der Prosa-Fassung von Franz Fühmann, welcher sich wiederum auf Schriften um das Jahr 1200 beruft. Mit jeder Menge Humor und trotzdem einer Begabung, die Dramatik des Stückes rüberzubringen, haben es die vier Schauspieler Sabine Christiane Dotzer (Kriemhild), Torsten Hoffmann (Siegfried von Xanten/König Etzel), Michael Amelung (Hagen von Tronje/Brünhild/Dietrich von Bern) und Martin Frolowitz (König Gunther/Bote/Zwerg Alberich) geschafft, in mehrere Rollen zu schlüpfen und ein unterhaltendes Schauspiel für Jung und Alt abzuliefern. In rasanten, vor allem für die erste Zuschauerreihe bedrohlich wirkenden Kampfszenen zeigen die Darsteller, dass sie viel Vorarbeit in das Stück gesteckt haben.
Die Geschichte basiert wie gesagt auf der Sage der Nibelungen, wie sie uns allen bekannt ist. Siegfried, welcher mithilfe einer Zauberhaut unsichtbar werden kann und welcher nach dem Baden in Drachenblut als unsterblich gilt, ist verliebt in Kriemhild, was der amtierenden Königin Brünhild jedoch ganz und gar nicht gefällt. Aber auch Siegfried ist verliebt in Kriemhild, beide merken sofort, dass sie füreinander geschaffen sind. Um die Heirat eingehen zu dürfen, muss Siegfried König Gunther mit seiner Tarnkappe im Kampf bei Eisland um Brünhild beistehen. Doch als Brünhild erfuhr, was für eine Schmach ihr angetan war, stand für sie fest: Siegfried muss sterben. So entlockt König Gunthers Anhänger Hagen von Tronje, der sich durch Siegfried ohnehin in seiner Gunst beim König eingeschränkt sieht, Kriemhild das Geheimnis, dass Siegfried an einem Schulterblatt verwundbar ist. Während einer Jagd ist so der perfekte Mord möglich, Hagen wird zum Mörder. Doch Kriemhild will Rache. Und die bekommt sie auch.
Das Stück „Das Nibelungenlied“ hatte seine Premiere an der WLB am 19.02.2010 und ist im April nochmal zu sehen, und zwar am 13.April um 19:30 Uhr, und freigegeben für Zuschauer ab 12 Jahren.
Interview mit Michael Amelung, Schauspieler der Württembergischen Landesbühne
Herr Amelung, Sie haben ja beim Stück „Werther!“ die Hauptrolle, eine Solorolle, übernommen. In wieweit unterscheidet sich die Arbeit an einem solchen Solostück im Gegensatz zur Arbeit an einem Stück wie „Das Nibelungenlied“?
Zuerst einmal ist der „Werther!“ ja eine ganz andere Form, es ist ja ein sehr freier Umgang mit dem Text von Goethe, einem klassischen Text. Wir haben uns als Vorbild für die Figur des Werthers eine moderne Figur gesucht, sowas in Richtung Kurt Cobain, einen Rockstar eben. Die Parallele zu Kurt Cobain, die direkt ins Auge springt, ist eben der Selbstmord und allgemein dieses Unzufriedensein mit der Welt. Das war eine sehr persönliche Arbeit, weil ich natürlich als einziger fast für 90 Minuten die volle Verantwortung auf der Bühne habe und mich nicht sozusagen verstecken kann hinter Kollegen oder eben mal ausruhen kann, sondern es geht knallhart durch. Dabei liegt auch der Reiz, muss ich sagen, denn anders als bei vielen Stücken wo man im Ensemble ist oder mit anderen Kollegen auf der Bühne steht, sind die Variationsmöglichkeiten größer. So ist nie eine Aufführung gleich der anderen sondern bei so einer Solonummer ist es besonders flexibel. Obwohl die Haltungen und die Sätze sich nicht verändern, ist es trotzdem so, dass manchmal je nach persönlicher Stimmung, je nach Tagesform die ich gerade habe, ein Abend mal eher melancholisch oder eher lustig oder eher verzweifelt ausfällt. Obwohl es wie gesagt immer dieselbe Geschichte bleibt, aber es können sich wie gesagt Nuancen verschieben. Das ist natürlich bei einem Stück, bei dem mehrere Leute auf der Bühne stehen nicht möglich, man kann sie ja nicht auflaufen lassen. Was mir beim „Nibelungenlied“ wiederum sehr gefällt, ist natürlich im Gegensatz zum „Werther!“ diese strenge Form - es ist ja oft so: Auftritt, Blick geradeaus, und dann zack den Text relativ klar und ohne viel Geschnörkel raushauen - das gefällt mir auch sehr gut, weil das eine ganz eigene Kraft hat; natürlich auch das Bühnenbild, die Kostüme, die Schwerter und überhaupt diese ganze sehr wuchtige Geschichte, was dem sehr zugute kommt. Man kann sich so richtig vom Sog dieser Geschichte mitreißen lassen.
Das Nibelungenlied hat ein ziemlich simples Bühnenset, aber als Zuschauer denkt man sich, es ist doch ziemlich kompliziert, innerhalb kürzester Zeit von einer Stelle an die andere zu kommen. Wie genau muss man sich das vorstellen hinter der Bühne?
Sie müssten sich das einmal von hinten angucken, das ist ziemlich spannend. Es ist wirklich so: man geht ab, zack zack... Also ich persönlich habe ja mehrere schnelle Umzüge, da muss man auch schnell unter der Sichtlinie für die Zuschauer darunter durchtauchen um dann im richtigen Moment auf der richtigen Position der Bühne zu sein. Da gibt es so 3,4 Stellen im Stück für mich, die sehr sehr knapp sind, wo ich mich also richtig beeilen muss. Der Vorteil ist natürlich: es wird nicht langweilig, also auch in den Szenen, wo ich nicht auf der Bühne bin, habe ich gut zu tun, also entweder raus aus der Perücke und rein in den Helm; schnell noch ein Requisit von da nach da bringen und dann zack wieder raus. Also es ist sehr sehr dicht und sehr komprimiert und hinter der Bühne ist eigentlich die ganze Zeit nur Stress in dem Sinne, dass also da eine Ankleiderin steht, die einem gleich den alten Fummel abnimmt, den neuen reicht und die Perücke aufsetzt. Es ist ziemlich turbulent hinter der Bühne.
Man hat die Schauspieler auch ziemlich schwitzen gesehen. Merken Sie das während des Auftrittes und sind sie froh, wenn es dann vorbei ist?
Das merke ich natürlich schon sehr, auch während des Spiels in diesen kleinen Momenten, wo man mal kurz hinter der Bühne zur Ruhe kommt, wenn es dann fließt - besonders unter der Perrücke natürlich - und je mehr Leute im Zuschauerraum sitzen, umso wärmer es draußen ist, desto wärmer wird es dann natürlich auch im Theaterraum. Also das ist schon ziemlich viel Flüssigkeit, die man da während einer Vorstellung verliert.
Wie lange sind Sie jetzt schon am Theater und wie sind Sie dazu gekommen, Schauspieler zu werden?
Ich bin jetzt Schauspieler seit 2004, als ich meinen Abschluss in Salzburg gemacht habe am Mozarteum. Dann habe ich ein paar freie Sachen gemacht... Festspiele, am Theater Basel... bis ich dann hier gelandet bin. Und wie bin ich Schauspieler geworden? Tja, eigentlich wie die meisten. Ich habe halt irgendwann in der Schule angefangen, Theater zu spielen. Ich komme vom Dorf, bei uns gab es kein Theater, und wir, meine Familie zumindest, sind nie ins Theater gegangen. Es hätte zwar die Möglichkeit gegeben, da hinzufahren, nach Hannover, aber das war immer relativ weit und wie gesagt, in meiner Familie gab es ja keine besonderen Affinitäten. Deswegen habe ich erst relativ spät zum Theater gefunden. Ich wollte ursprünglich mal Journalist werden, bin nach dem Abi nach Berlin gegangen und habe dort angefangen, Politikwissenschaft zu studieren, und habe nebenbei halt angefangen, Theaterworkshops, freie Theaterstücke und sowas mitzumachen. Und so hat das Interesse fürs Theater alles andere überlagert und dann habe ich angefangen, mich an den Schauspielschulen zu bewerben. In Salzburg hat es dann geklappt, und seitdem mache ich das.
Zum Schluss noch ein Wort zum heutigen Welttheatertag?
Rettet das Wuppertaler Schauspielhaus!
Interview mit der Pressereferentin Jutta Ortelt
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So sieht wahre Liebe aus.
v.l. Michael Amelung (Brünhild), Martin Frolowitz (König Gunther), Torsten Hoffmann (Siegfried), Sabine Christiane Dotzer (Kriemhild)

Kriemhild findet den toten Siegfried.
vorn: Torsten Hoffmann (Siegfried), Sabine Christiane Dotzer (Kriemhild),
hinten: Martin Frolowitz (Bote)

Kriemhild hat ein gebrochenes Herz: Ihr Siegfried ist tot.
v.l. Michael Amelung (Hagen von Tronje), Martin Frolowitz (König Gunther),
Sabine Christiane Dotzer (Kriemhild)
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