Cindy aus Marzahn mit „Nicht jeder Prinz kommt uff'm Pferd“
Erschienen am 19.5.10 16:02 Uhr in der Kategorie Rezensionen.
Die am 18. November 1971 in Luckenwalde (Brandenburg) geborene Cindy aus Marzahn, welche mit bürgerlichem Namen Ilka Bessin heißt und gelernte Köchin und Hotelfachfrau ist, ist seit Anfang diesen Jahres mit ihrem zweiten Soloprogramm „Nicht jeder Prinz kommt uff'm Pferd“ in ganz Deutschland auf Tournee. Nach ihrem ersten Bühnenprogramm von 2007 bis 2008 namens „Schizophren - ich wollte 'ne Prinzessin sein“, das in Chemnitz aufgezeichnet und bereits im deutschen Free-TV ausgestrahlt wurde, hat es sich die dreifache Gewinnerin des Deutschen Comedypreises nicht nehmen lassen, auch dieses mal wieder zahlreiche Auftritte im Osten zu geben. Dabei machte sie unter anderem auch in der Stadthalle Zwickau am 1. April halt.
Marzahn im Kulturhaus Ludwigsfelde, Foto: Mike Jentsch">
Cindy aus Marzahn im Kulturhaus Ludwigsfelde, Foto: Mike Jentsch
Nachdem die geplante Veranstaltung in der Stadthalle Zwickau am 16. März aufgrund einer Krankheit von Ilka Bessin abgesagt wurde, holte sie diese am 1. April nach. Cindy begann pünktlich um 20 Uhr ihr Programm und wie man es von ihr bereits gewohnt ist, sang sie live die nach ihrem neuen Programm gleichnamige Single. Obwohl der Song eher in das Genre der Volksmusik einzuordnen ist und diese Stilrichtung dem hauptsächlich jungen Publikum eher nicht so sehr lag, kochte die Stimmung bereits zu diesem Zeitpunkt schon und jeder sang und klatschte mit. Nach dem Lied folgte erst einmal eine halbe Stunde reine Improvisation und Cindy unterhielt sich unter anderem mit dem Publikum, woraufhin sie Bayern kennen lernte, welche erst einmal ausgebuht wurden. Cindy beruhigte die „erhitzten Gemüter“ damit, indem sie ca. aller fünf Minuten Witze über die Bayern machte, welche beim vorwiegend sächsischen Publikum natürlich bestens ankamen. Nachdem gegen 20:30 Uhr dann endlich ihr richtiges Programm los ging und sich das Publikum fragte, ob es Ostern noch zu Hause feiern kann, folgte um etwa 21:15 Uhr eine Pause, die gegen 21:45 Uhr wieder zu Ende war. Was an dieser Stelle anzumerken ist, ist auf der einen Seite die positive Tatsache, dass man Getränke mit in den Saal nehmen konnte, jedoch die negative, dass die Getränke ziemlich überteuert waren und man auf Plastikbecher Pfand verlangte, wodurch man nach der Veranstaltung noch lange an den Getränkeständen stand.
Nach der Pause ging es weiter mit einem weiteren Song und dem Voting zum Witz des Tages, welchen man während der Pause Cindy per SMS zusenden konnte. Der Gewinner war derjenige mit der Frage: „Wie bringt man eine Frau nach dem sechsten Orgasmus nochmals zum Schreien? Indem der Mann sein bestes Stück an der Gardine abwischt.“ Dieser bekam von Cindys Butler Jevin eine Flasche Rotkäppchen wie so viele in der je nach Veranstaltung rund 7000 Zuschauer fassenden Halle, welche irgendwie negativ auffielen. Anschließend setzte Ilka Bessin ihr Programm bis 22:30 Uhr fort und gab noch eine Zugabe bis 22:45 Uhr in Form von weiteren Improvisationen und einem Video, in welchem unter anderem Atze Schröder und viele weiteren mitspielten. Anschließend erwähnte sie noch, dass sie sich nach der Veranstaltung noch im Foyer für Autogramme zur Verfügung stellt.
Diese Gelegenheit nutzen natürlich viele Besucher, woraufhin es zu Wartezeiten von über einer Stunde kam, was aber eingefleischte Cindy-Fans gerne in Kauf nahmen. Leider war dies von der Security schlecht organisiert, da es zu einem Gedränge kam und man nicht so richtig wusste, wo man sich anstellen sollte. Des weiteren war es auch unklar, wieso man selbst bei der Autogrammstunde keine Fotos mit Blitzlicht von ihr machen konnte, wenn sie sich schon nicht einmal für Fotos mit ihren Fans zur Verfügung stellte. Die Preise für Fanartikel von ihr waren außerdem mit ca. 18 Euros für ein T-Shirt überteuert.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Cindys Programm in jedem Fall mit ihrem ersten mithalten kann, auch wenn sich ihre Witze eigentlich immer um das Thema ihrer Figur oder Ähnlichem drehten. Außerdem sind die Preise mit ca. 30 Euro pro Karte ebenfalls im Rahmen. Was leider jedoch negativ zu erwähnen ist, ist die freie Platzwahl. Entweder stellt man sich schon einige Stunden vorher an und wartet sich dann auf den nicht gerade bequemen Plastikstühlen einen Wolf ab oder man muss etwas schlechtere Sitzplätze in Kauf nehmen und die Veranstaltung teilweise über die zwei Videoleinwände verfolgen, was aber nicht Sinn und Zweck einer solchen Veranstaltung sein sollte.
Falls ihr Cindy aus Marzahn auch einmal live erleben möchtet, so könnt ihr euch noch bis zum 19. Dezember Tickets für ihr aktuelles Programm in ganz Deutschland bestellen. Darunter wird sie auch nochmals in Zwickau Halt machen. Wir hoffen jedenfalls, eure Neugierde geweckt zu haben.
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Cindy aus Marzahn im Kulturhaus Ludwigsfelde, Foto: Mike JentschNachdem die geplante Veranstaltung in der Stadthalle Zwickau am 16. März aufgrund einer Krankheit von Ilka Bessin abgesagt wurde, holte sie diese am 1. April nach. Cindy begann pünktlich um 20 Uhr ihr Programm und wie man es von ihr bereits gewohnt ist, sang sie live die nach ihrem neuen Programm gleichnamige Single. Obwohl der Song eher in das Genre der Volksmusik einzuordnen ist und diese Stilrichtung dem hauptsächlich jungen Publikum eher nicht so sehr lag, kochte die Stimmung bereits zu diesem Zeitpunkt schon und jeder sang und klatschte mit. Nach dem Lied folgte erst einmal eine halbe Stunde reine Improvisation und Cindy unterhielt sich unter anderem mit dem Publikum, woraufhin sie Bayern kennen lernte, welche erst einmal ausgebuht wurden. Cindy beruhigte die „erhitzten Gemüter“ damit, indem sie ca. aller fünf Minuten Witze über die Bayern machte, welche beim vorwiegend sächsischen Publikum natürlich bestens ankamen. Nachdem gegen 20:30 Uhr dann endlich ihr richtiges Programm los ging und sich das Publikum fragte, ob es Ostern noch zu Hause feiern kann, folgte um etwa 21:15 Uhr eine Pause, die gegen 21:45 Uhr wieder zu Ende war. Was an dieser Stelle anzumerken ist, ist auf der einen Seite die positive Tatsache, dass man Getränke mit in den Saal nehmen konnte, jedoch die negative, dass die Getränke ziemlich überteuert waren und man auf Plastikbecher Pfand verlangte, wodurch man nach der Veranstaltung noch lange an den Getränkeständen stand.
Nach der Pause ging es weiter mit einem weiteren Song und dem Voting zum Witz des Tages, welchen man während der Pause Cindy per SMS zusenden konnte. Der Gewinner war derjenige mit der Frage: „Wie bringt man eine Frau nach dem sechsten Orgasmus nochmals zum Schreien? Indem der Mann sein bestes Stück an der Gardine abwischt.“ Dieser bekam von Cindys Butler Jevin eine Flasche Rotkäppchen wie so viele in der je nach Veranstaltung rund 7000 Zuschauer fassenden Halle, welche irgendwie negativ auffielen. Anschließend setzte Ilka Bessin ihr Programm bis 22:30 Uhr fort und gab noch eine Zugabe bis 22:45 Uhr in Form von weiteren Improvisationen und einem Video, in welchem unter anderem Atze Schröder und viele weiteren mitspielten. Anschließend erwähnte sie noch, dass sie sich nach der Veranstaltung noch im Foyer für Autogramme zur Verfügung stellt.
Diese Gelegenheit nutzen natürlich viele Besucher, woraufhin es zu Wartezeiten von über einer Stunde kam, was aber eingefleischte Cindy-Fans gerne in Kauf nahmen. Leider war dies von der Security schlecht organisiert, da es zu einem Gedränge kam und man nicht so richtig wusste, wo man sich anstellen sollte. Des weiteren war es auch unklar, wieso man selbst bei der Autogrammstunde keine Fotos mit Blitzlicht von ihr machen konnte, wenn sie sich schon nicht einmal für Fotos mit ihren Fans zur Verfügung stellte. Die Preise für Fanartikel von ihr waren außerdem mit ca. 18 Euros für ein T-Shirt überteuert.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Cindys Programm in jedem Fall mit ihrem ersten mithalten kann, auch wenn sich ihre Witze eigentlich immer um das Thema ihrer Figur oder Ähnlichem drehten. Außerdem sind die Preise mit ca. 30 Euro pro Karte ebenfalls im Rahmen. Was leider jedoch negativ zu erwähnen ist, ist die freie Platzwahl. Entweder stellt man sich schon einige Stunden vorher an und wartet sich dann auf den nicht gerade bequemen Plastikstühlen einen Wolf ab oder man muss etwas schlechtere Sitzplätze in Kauf nehmen und die Veranstaltung teilweise über die zwei Videoleinwände verfolgen, was aber nicht Sinn und Zweck einer solchen Veranstaltung sein sollte.
Falls ihr Cindy aus Marzahn auch einmal live erleben möchtet, so könnt ihr euch noch bis zum 19. Dezember Tickets für ihr aktuelles Programm in ganz Deutschland bestellen. Darunter wird sie auch nochmals in Zwickau Halt machen. Wir hoffen jedenfalls, eure Neugierde geweckt zu haben.
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Kommentare
Also Cindy war früher auch nicht so mein geschmack, aber nachdem ich sie einmal live erlebt habe...einfach etwas ganz anderes...live ist einfach live und meines Erachtens muss man Cindy einfach mal erlebt haben...die 30 € lohnen sich auf jeden Fall...Und Lucky na dann viel Spaß...bloß ich hoffe, du hast gute Karten, weil ich fand Reihe 20 schon belastend, da sie von dort aus nur noch schlecht zu sehen war....aber wahrscheinlich handelt es sich bei deinen Karten auch um freie Platzwahl...also seid mindestens 2 Stunden vorher da...das ist ja auch das, was ich in meiner Rezension kritisiert habe....und bei 50000 Leuten hast du sehr schlechte Karten, an ein Autogramm zu kommen...ich finde mehr wie 5000 Zuschauer sollte so eine Veranstaltung nicht haben....bei dieser Zuschauerzahl ist die Stimmung super und man sieht aber auch noch einigermaßen gut und hat Chancen, ein Autogramm zu bekommen...
Tolle Rezension - aber so toll find ich sie nicht - naja wohl geschmackssache!
Ich hab sie zwar noch nie Live erlebt, aber ich kann die Frau nicht abhaben.
Am 18.Dezember bin ich da ! in Düsseldorf zusammen mit 50.000 Leuten in der Lanxess Arena *wuhuu* Tolle Rezension