Nichts für Trauerklöße: "Der Feind im Schatten"
Erschienen am 24.5.10 17:59 Uhr in der Kategorie Rezensionen.
Die Sonne scheint, der Himmel ist blau - perfektes Wetter für einen Wallander-Krimi! Denn der im kalten Norden ermittelnde, durchaus depressiv wirkende Protagonist kann bei schlechtem Wetter ganz schön melancholische Stimmung verbreiten.
Depressiv oder nicht, in Rente gehen muss jeder Mal. Auch hochgefragte und nur erfundene Promi-Detektive. Nach knapp 20 Jahren Kriminalarbeit löst Kurt Wallander seinen letzten Fall, welcher unaufgeklärte Brisanzen aus dem Kalten Krieg ans Tageslicht bringt. Der ehemalige U-Boot Kommandant - und gleichzeitig auch Vater seines neuen Schwiegersohns - Hakan von Enke beschäftigt sich auch jetzt noch mit diesen Ereignissen. Als er Wallander in schon längst vergessene politischen Affären einweiht und daraufhin spurlos verschwindet, ist es an der Zeit, ein wenig in der Vergangenheit zu stöbern.
Henning Mankell - Der Feind im Schatten, © Zsolnay Verlag / Hanser
Besonders als Wallander-Erstleser ist man anfangs von dessen düsterer Stimmung ganz schön genervt, ständiges Selbstmitleid und Wehmut machen nicht gerade glücklich. Mit der Zeit schafft man es allerdings, sich mit Wallanders Charakter abzufinden und ihn dann sogar schätzen zu lernen - wer einen Helden ohne Macken sucht, sollte dann doch zu einem Superman-Comic greifen.
Die Spannung baut sich leider nicht so schnell wie erhofft auf, erst bei der Hälfte des Buches stellt sich eine dieser „muss! weiterlesen!“-Einstellungen ein, die dann aber bis zum Ende anhält. Auch wenn besonders anfangs die U-Boot-Politik langweilt, stehen am Ende doch die einzelnen Personen im Vordergrund - so wie es bei einem Krimi sein sollte.
Super für Wallander-Fans, nichts für traurige Gemüter.
Bei Interesse könnt ihr das Buch für 26,00 EUR unter der ISBN 978-3-552-05496-7
bestellen.
Depressiv oder nicht, in Rente gehen muss jeder Mal. Auch hochgefragte und nur erfundene Promi-Detektive. Nach knapp 20 Jahren Kriminalarbeit löst Kurt Wallander seinen letzten Fall, welcher unaufgeklärte Brisanzen aus dem Kalten Krieg ans Tageslicht bringt. Der ehemalige U-Boot Kommandant - und gleichzeitig auch Vater seines neuen Schwiegersohns - Hakan von Enke beschäftigt sich auch jetzt noch mit diesen Ereignissen. Als er Wallander in schon längst vergessene politischen Affären einweiht und daraufhin spurlos verschwindet, ist es an der Zeit, ein wenig in der Vergangenheit zu stöbern.
Henning Mankell - Der Feind im Schatten, © Zsolnay Verlag / HanserBesonders als Wallander-Erstleser ist man anfangs von dessen düsterer Stimmung ganz schön genervt, ständiges Selbstmitleid und Wehmut machen nicht gerade glücklich. Mit der Zeit schafft man es allerdings, sich mit Wallanders Charakter abzufinden und ihn dann sogar schätzen zu lernen - wer einen Helden ohne Macken sucht, sollte dann doch zu einem Superman-Comic greifen.
Die Spannung baut sich leider nicht so schnell wie erhofft auf, erst bei der Hälfte des Buches stellt sich eine dieser „muss! weiterlesen!“-Einstellungen ein, die dann aber bis zum Ende anhält. Auch wenn besonders anfangs die U-Boot-Politik langweilt, stehen am Ende doch die einzelnen Personen im Vordergrund - so wie es bei einem Krimi sein sollte.
Super für Wallander-Fans, nichts für traurige Gemüter.
Anspruch 



Spannung



Gesamt






Spannung




Gesamt



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