BP gerät unter Druck
Erschienen am 25.5.10 17:52 Uhr in der Kategorie Nachrichten.
BP-Chef Bob Dudley spricht nun selbst offiziell davon, dass die durch den Ölkonzern BP verursachte Ölpest am Golf von Mexiko "katastrophal" sei. Nun gut einen Monat ist es nun her, dass die Ölplattform "Deepwater Horizon" explodiert ist und ein riesiges Ölleck verursacht hat, durch welches derzeit nach Schätzungen täglich 800.000 Liter Öl ins offene Meer fließen. Rund 110 Kilometer Küste der USA sind nun schon mit einem Ölfilm verschmutzt, das sensible Ökosystem ist stark bedroht, genauso wie der Ölkonzern BP, einer der weltweit größten Konzerne. Sein Aktienwert ist bereits durch die Ölpest schon um ein Viertel gesunken und neben dem immensen Imageschaden kommen finanzielle Schäden von mittlerweile 611 Millionen US-Dollar hinzu. Die US Regierung unter Innenminister Ken Salazar übt jetzt Druck aus auf BP. Denn wenn BP weiterhin so erfolglos bei der Bekämpfung der Krise sein sollten, dann würden vom Staat externe Firmen beauftragt, das Leck zu schließen. Versuche, das Öl mit Chemikalien in einen harmloseren Stoff reagieren zu lassen, sowie das Abdecken des Lecks mit einer Kuppel waren in den letzten Tagen fehlgeschlagen. Durch die Chemikalien wird sogar vermutet, dass nun eine größere Menge Öl unter Wasser treibt.
Quelle: Welt Kompakt vom 25.05.2010. Uwe Schmitt, "Die unaufhaltsame Katastrophe"
Quelle: Welt Kompakt vom 25.05.2010. Uwe Schmitt, "Die unaufhaltsame Katastrophe"
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