Metal Nights in Stuttgart
Erschienen am 29.5.10 22:49 Uhr in der Kategorie Events.
Woran erkennt man, dass man auf einem guten Metalkonzert war? Richtig, Halsweh, Gehörsturz und Schleudertrauma. Die Metalnight am 22. Mai in Stuttgart begann mit einer halben Stunde Stahlmagen, einer Band aus Göppingen mit brachialem Black und leicht melodischem Death Metal, unterstützt von einer Bratsche. Dank einem barfüßigen, sonnenblumenberockten Sänger und einem Lied über Gott (kommentiert mit "Hail Satan") lockerte die Band mit einer ungezwungenen Bühnenshow die Situation auf.
Nach kurzer Pause folgte die Band "May the Silence Fail" mit einer großen Ausnahme in der Death-Metal-Szene: Zwei Vokalistinnen, eine davon mit Clean-Voice, die andere mit einem einzigartigen Frauen-Growl. Auch diese Show war mit leicht ironischem Unterton versetzt und wurde mit aus dem Publikum geworfenen Blumen und Kondomen gefeiert.
Hier endete der deutsche Teil des Konzerts und es ging weiter mit den etwas ernsteren und melancholischen Spaniern der Band "Nahemah", die sich jedoch im Laufe ihres Auftritts mehr in Richtung Death entwickelten und so das wieder ausgeruhte Publikum wieder in Wallung versetzen konnten.
Stuttgart wäre nicht Stuttgart, wenn es nicht mit mindestens zwei der großen Death Metal-Bands aufwarten könnte, so folgte "Ghost Brigade" aus Finnland und überraschte ungewohnt melancholisch und melodisch das feiernde Publikum. Die Bekanntesten an diesem Abend waren jedoch "Insomnium", die Melodic Death Metal-Band aus Joensuu, ebenfalls Finnland, die schon zum zweiten Mal Stuttgart mit ihrer Anwesenheit beehrten. Unter melodischem Growling fing das Publikum zu kochen an.
Die Metalnight am 22. Mai bedeutete 5 Stunden lang Death-Metal-Erleben, Spaß, Headbanging und Partystimmung. So hochqualitative Musik für nur 14 Euro hört man selten.
Nach kurzer Pause folgte die Band "May the Silence Fail" mit einer großen Ausnahme in der Death-Metal-Szene: Zwei Vokalistinnen, eine davon mit Clean-Voice, die andere mit einem einzigartigen Frauen-Growl. Auch diese Show war mit leicht ironischem Unterton versetzt und wurde mit aus dem Publikum geworfenen Blumen und Kondomen gefeiert.
Hier endete der deutsche Teil des Konzerts und es ging weiter mit den etwas ernsteren und melancholischen Spaniern der Band "Nahemah", die sich jedoch im Laufe ihres Auftritts mehr in Richtung Death entwickelten und so das wieder ausgeruhte Publikum wieder in Wallung versetzen konnten.
Stuttgart wäre nicht Stuttgart, wenn es nicht mit mindestens zwei der großen Death Metal-Bands aufwarten könnte, so folgte "Ghost Brigade" aus Finnland und überraschte ungewohnt melancholisch und melodisch das feiernde Publikum. Die Bekanntesten an diesem Abend waren jedoch "Insomnium", die Melodic Death Metal-Band aus Joensuu, ebenfalls Finnland, die schon zum zweiten Mal Stuttgart mit ihrer Anwesenheit beehrten. Unter melodischem Growling fing das Publikum zu kochen an.
Die Metalnight am 22. Mai bedeutete 5 Stunden lang Death-Metal-Erleben, Spaß, Headbanging und Partystimmung. So hochqualitative Musik für nur 14 Euro hört man selten.
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